HOURGLASS

Hard Rock, Prog Rock, Art Rock, Progressive Metal ...

HOURGLASS

Beitragvon Ulle » 11. April 2009, 12:35

Wer auf typischeren Prog Metal steht, der sollte sich mal die neue Hourglass "Oblivious To The Obvious" reinziehen.
Die erfinden das Rad nicht neu, die Einflüsse sind mal wieder klar definiert, aber die Musiker sind beängstigend gut und das Songmaterial schlüssig.
Gibt natürlich bei ewig langen Songs immer mal wieder Längen, aber das Teil dauert auch schlappe 140 !!!!) Minuten.

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Re: HOURGLASS

Beitragvon TexasInstruments » 11. April 2009, 12:39

Ich konnte bisher mit allen HOURGLASS- Alben etwas anfangen, der Gesang ist auch ganz ok.
Zwar hat die neue ein paar Längen, ein Doppelalbum ist vielleicht zuviel des Guten, aber stark ist sie auf jeden Fall.
Kann ich auch nur empfehlen.....
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Re: HOURGLASS

Beitragvon Pavlos » 11. April 2009, 13:22

Bin über die babyblauen Seiten auf die Band bzw. das o.g. Album gestoßen und finde es wirklich hervorragend. Die Gesamtspielzeit verhindert bei mir allerdings ein Durchhören am Stück. Weiss nicht ob´s am Alter liegt, aber früher konnte ich mich irgendwie länger auf ein Album konzentrieren...
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Re: HOURGLASS

Beitragvon Michael@SacredMetal » 16. April 2009, 21:27

Gefällt mir richtig gut, das Teil.
"38th Floor" kann ja wohl mal ne ganze Menge!
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Re: HOURGLASS

Beitragvon Irish Coffee » 16. April 2009, 21:55

Selbst für mich als bekennenden Progmetalhasser (I CONFESS I HAVE SINNED!!!!) ist das hier eine Klasseband...hab vorhin bei Hellion lauschen können...lang....braucht intensive Beschäftigung...bin zu sehr unter Dauerstrom, als dass ich mich darauf wirklich konzentrieren könnte...damned...aber geil isset...
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Re: HOURGLASS

Beitragvon Odium » 16. April 2009, 23:00

Irish Coffee hat geschrieben:... als bekennenden Progmetalhasser ...


Mensch Sascha, jetzt wirst du mir aber suspekt 8-0
Was der Fuck.
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Re: HOURGLASS

Beitragvon Irish Coffee » 17. April 2009, 08:00

Na komm, auf viele Dream Theater Geschichten u.ä. Bands fahr ich nicht ab...aber ich kann mich immer noch entwickeln...hab es ja schon mal probiert...nachher hab ich Zero Hour, Leviathan, Iron Fortress, Visionary, Eyefear und den ganzen Schluder verkauft...und alles von Dream Theater was ich hatte.
Die "When dream and day unite" brauch ich noch mal.

Watchtower liebe ich, Psychotic Waltz, todgeil...solche Sachen eben. Aber Hourglass, da kann ich gut drauf.
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Re: HOURGLASS

Beitragvon Kubi » 7. Mai 2009, 11:15

ich mag vor allem den Song 'Facade'. Aber ich muss auch gestehen, dass ich die CD nur ein- oder zweimal von vorne bis hinten am Stück gehört habe. Wann habe ich auch mal 140 Minuten Zeit? Ist aber für Proggies definitiv eine lohnenswerte Investition.
http://www.musik-sammler.de/sammlung/kubi

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Re: HOURGLASS

Beitragvon Acrylator » 7. Mai 2009, 16:30

Irish Coffee hat geschrieben:Na komm, auf viele Dream Theater Geschichten u.ä. Bands fahr ich nicht ab...aber ich kann mich immer noch entwickeln...hab es ja schon mal probiert...nachher hab ich Zero Hour, Leviathan, Iron Fortress, Visionary, Eyefear und den ganzen Schluder verkauft...und alles von Dream Theater was ich hatte.
Die "When dream and day unite" brauch ich noch mal.

Watchtower liebe ich, Psychotic Waltz, todgeil...solche Sachen eben. Aber Hourglass, da kann ich gut drauf.
Hehe, ist ja alles Geschmackssache, aber ich frage mich, wie man ernsthaft ohne "When Dream And Day Unite" leben kann...
(Aber erkannt hast du's ja immerhin dass da was fehlt :-D )


Bei Hourglass muss ich bei Gelegenheit wohl mal ein Ohr riskieren - oder lieber nicht, muss erst mal Geld verdienen bevor ich mir wieder Musik zulegen kann...
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Re: HOURGLASS

Beitragvon Pavlos » 20. September 2011, 18:16

Was ich ja schon seit längerer Zeit unbedingt mal posten wollte: Leute, legt euch die "The Journey Into" zu!!!

Nicht all zu komplex und überambitioniert wie streckenweise die "Oblivious To The Obvious", und mit einem anderen, gar besseren Sänger, kommt diese Beauty daher. Die Art und Weise wie hier locker flockig geproggt wird erinnert mich an die geniale "The Great Divide" von ICE AGE. Neben dem 26-minütigen Titeltrack finde ich ja ´Vantage Point´ ganz arg toll:

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Re: HOURGLASS

Beitragvon birdrich » 27. September 2011, 02:18

Pavlos hat geschrieben:Was ich ja schon seit längerer Zeit unbedingt mal posten wollte: Leute, legt euch die "The Journey Into" zu!!!

Nicht all zu komplex und überambitioniert wie streckenweise die "Oblivious To The Obvious", und mit einem anderen, gar besseren Sänger, kommt diese Beauty daher. Die Art und Weise wie hier locker flockig geproggt wird erinnert mich an die geniale "The Great Divide" von ICE AGE. Neben dem 26-minütigen Titeltrack finde ich ja ´Vantage Point´ ganz arg toll:


Da muss ich mich mal zu Wort melden. Kenne/besitze alle Silberlinge der band. Und das ist mein Referenzwerk der band.
Komplex ist nicht die Krankheit zu posen/protzen: Das Gesamtbild zählt... und hier stimmt einfach alles.
Schwer zu beschreiben...aber gerade Emotionenn unterscheiden/heben das hier ab von 99,99999 Prozent der aktuellen Veröffentlichungen. auf die ich mittlerweile keinen Bock mehr habe!!!
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Re: HOURGLASS

Beitragvon Pavlos » 27. September 2011, 20:14

birdrich hat geschrieben:
Pavlos hat geschrieben:Was ich ja schon seit längerer Zeit unbedingt mal posten wollte: Leute, legt euch die "The Journey Into" zu!!!

Nicht all zu komplex und überambitioniert wie streckenweise die "Oblivious To The Obvious", und mit einem anderen, gar besseren Sänger, kommt diese Beauty daher. Die Art und Weise wie hier locker flockig geproggt wird erinnert mich an die geniale "The Great Divide" von ICE AGE. Neben dem 26-minütigen Titeltrack finde ich ja ´Vantage Point´ ganz arg toll:


Da muss ich mich mal zu Wort melden. Kenne/besitze alle Silberlinge der band. Und das ist mein Referenzwerk der band.
Komplex ist nicht die Krankheit zu posen/protzen: Das Gesamtbild zählt... und hier stimmt einfach alles.
Schwer zu beschreiben...aber gerade Emotionenn unterscheiden/heben das hier ab von 99,99999 Prozent der aktuellen Veröffentlichungen. auf die ich mittlerweile keinen Bock mehr habe!!!


Sag mal was zur "Subconscious".

Wie ist die so im Vergleich zu "The Journey Into" und "Oblivious To The Obvious"?
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Re: HOURGLASS

Beitragvon birdrich » 28. September 2011, 13:40

Pavlos hat geschrieben:
birdrich hat geschrieben:
Pavlos hat geschrieben:Was ich ja schon seit längerer Zeit unbedingt mal posten wollte: Leute, legt euch die "The Journey Into" zu!!!

Nicht all zu komplex und überambitioniert wie streckenweise die "Oblivious To The Obvious", und mit einem anderen, gar besseren Sänger, kommt diese Beauty daher. Die Art und Weise wie hier locker flockig geproggt wird erinnert mich an die geniale "The Great Divide" von ICE AGE. Neben dem 26-minütigen Titeltrack finde ich ja ´Vantage Point´ ganz arg toll:


Da muss ich mich mal zu Wort melden. Kenne/besitze alle Silberlinge der band. Und das ist mein Referenzwerk der band.
Komplex ist nicht die Krankheit zu posen/protzen: Das Gesamtbild zählt... und hier stimmt einfach alles.
Schwer zu beschreiben...aber gerade Emotionenn unterscheiden/heben das hier ab von 99,99999 Prozent der aktuellen Veröffentlichungen. auf die ich mittlerweile keinen Bock mehr habe!!!


Sag mal was zur "Subconscious".

Wie ist die so im Vergleich zu "The Journey Into" und "Oblivious To The Obvious"?

Hourglass warten hier mit einem neuen Sänger auf, der sich aber nahtlos einfügt. Die Scheibe ist wieder sehr lang, ca.80 Minuten, wobei drei longtracks, welche z.T. in mehrere parts unterteilt sind, fast die gesamte Spielzeit ausmachen.
Der letzte track EXIT WOUNDS (über 32 min.) beschreibt die Geschichte eines Soldaten, der in den Krieg zieht und im Kampf getötet wird. Beleuchtet wird, wie die einzelnen Familienmitglieder (Frau, Kinder) versuchen, das zu verarbeiten und damit umzugehen/zu akzeptieren.
Das ist Text mit Tiefgang passend zur Musik, die wie schon auf dem Vorgänger progressiv und melodiös ist. Hier wird nie mit den vorhandenen Fähigkeiten geprotzt, der song steht im Mittelpunkt.
In den ruhigeren Passagen erinnert mich das teilweise an VISIONARY.
Das mag manchem zu soft sein, ist aber genau nach meinem Geschmack.
Wie gesagt, ich mag den Vorgänger etwas mehr, aber kann auch das hier absolut empfehlen, das sind unverkennbar HOURGLASS.
Die Oblivious... müsste ich mir noch mal in Ruhe anhören, um Vergleiche zu ziehen.
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Re: Hourglass

Beitragvon Pavlos » 29. September 2011, 22:05

Danke für deine ausführliche Einschätzung. Die CD wandert somit auf meine Einkaufsliste.
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Re: Hourglass

Beitragvon birdrich » 29. September 2011, 22:49

Pavlos hat geschrieben:Danke für deine ausführliche Einschätzung. Die CD wandert somit auf meine Einkaufsliste.

Du hast mich angefixt, verdammt.
Habe mir nun auch die Oblivious... zu GemĂĽte gefĂĽhrt. Das fĂĽhrt zu drei Erkenntnissen:
The journey into... ist unglaublich schön, fragil und wartet mit dem besten Sänger zur dargeboteten Kunst auf.
Der Nachfolger ist auch ebenso gut, neuer Sänger,neues Glück. Hör Dir mal beide Alben nacheinander an. Beim Debut bin ich sofort dabei, für den neuen/wirklich starken Sänger brauch ich eine Warmlaufphase.
Das dritte Meisterwerk mit unglaublicher Spielzeit hat wieder einen neuen Mann am Mikro, der auch alles kann.
Hier werden Hourglass für ihre Verhältnisse richtig hart.
Fazit: Ich habe die Sachen damals bei der band bestellt/sehr günstig und die lange nicht mehr gehört.
Gut, dass sie nicht in Vergessenheit geraten sind.
Das und genau das ist progressiver metal in meinen Ohren.
Dream Theater hin, Redemption her und Arch/Matheos noch dazu...das ist alles zweite Liga/zu aufdringlich/laut/modern und auch ein bisschen langweilig.
Wohlgemerkt: nur in meinen Ohren!
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