HEATHEN

Schreibt euch die Finger wund ĂĽber das groĂźe Thema "Metal" - ĂĽber neue Platten, neue Bands, Konzerte etc.

Moderator: Loomis

Re: HEATHEN

Beitragvon Franko » 21. September 2020, 20:21

Nun habe ich 3 Durchläufe von "Empire Of The Blind" hinter mir. Lieder 7 & 11 sind okay'e Songs.... der Rest lässt mich immer noch ratlos zurück. Was mir fehlen sind die großen, einzigartigen Momente, die den typischen HEATHEN Sound ausmach(t)en. :ehm:
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Re: HEATHEN

Beitragvon Siebi » 23. September 2020, 08:43

Pavlos hat geschrieben:Dieses Divergieren finde ich übrigens ein spannendes Thema. Zusammen die Klassiker abfeiern und bei den neuen Scheiben diskutieren, so soll es sein. Friedlich, lustig, aufschlussreich. Und so funktioniert das hier ja auch. Mein Gedankengang dabei: Was ist passiert, dass User A sich an Details stört, die User B nicht stören, oder er sogar nicht einmal so wahrnimmt. Beide haben, mehr oder weniger, aber gerade in Bezug auf dieses Board und seine Geschichte, einen ähnlichen musikalischen Background. Warum entwickelt sich User A in die eine Ruchtung und User B in die andere? Was muss passieren bzw. was ist passiert? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Ist das zuviel Theorie? Kann schon sein, aber ich finde so etwas megaspannend.

Erstmal grundsätzlich. Jeder macht wie er meint. Mein Credo.

Spannend die Divergenz im Laufe der Zeit ist? Joah, so hoch hinge ich das gar nicht. Ich glaube eher, dass mit Ulle immer schon eine kleine Schnittmenge des Gefallens vorhanden war, wie auch mit anderen wertgeschätzten Boardlern oder unter Freunden außerhalb des Boards. Nun definiere man "klein" als 100 Bands oder 1000 Scheiben oder nur den Bruchteil davon? Wenn es um Boxhandschuhe und schräges Schrammelzeug (Chevalier, Realmbuilder, Illegal Bodies, ...) geht, bin ich meist beim Ullinger. Geht es um aalglatten kantenlosen Klang im für mich dreckigen Metal, bin ich bei nicht gefallenen Songs oft sofort raus.

Die neue Heathen ist nur ein Beispiel. Ich finde da nichts bewegendes, auch nicht in den Songs. Der Sound ist nicht mein gern gehörtes Klangbild. Der geht in meine Bewertung ein, ich blende den nicht aus, denn ich höre gern die Unterschiede verschiedener Produktionen. Viele der NWoTHM-Scheiben klingen in Sound und Songs austauschbar. Brauch ich nicht. Warum soll ich Riot City hören (und kaufen), wenn ich Striker, White Wizzard und Exciter schon im Schrank habe, die RC nie mehr nach kurzer erster Euphorie hören werde? Das ging mir schon oft so, das will ich vermeiden, gelingt mir bei den vielen neuen VÖs der klassischen Bands gut. Ausnahmen wie Stallion bestimmen die Regel.Da sticht alleine der Gesang als eigenständiges Merkmal hervor.

Zu Kragen und Altus zurück. Vor diesem meinem Hintergrund ist eine Aussage wie "haut locker 99,9% der Konkurrenz weg" eine abwertende Meinung, die man interpretieren kann als "Mir gefällt das nicht, so höre ich wohl nur Vollschrott." Wer aber ist die Konkurrenz? Nur genre-affine Künstler? Oder die ganze Bandbreite des Stromgitarrenschrubbers?

Analog dazu neuere Vicious Rumors oder die letzten beiden Flotsam-Werke. Fichten mich wenig bis gar nie nicht. Da habe ich die mir wohlklingenden geilen Scheiben, mit Songs, die ich um drei Uhr früh rückwärts jodeln kann. Aktuelle Exhorder, Sacred Reich, für mich schlimm. Die neue Evildead verheißt mit dem ersten Song auch nichts gutes. Mei, so ist es halt. Bleibt halt im Verkaufsregal.

Anderes Thema. Ullinger kauft gerne LPs bzw. Neuauflagen, die (für mich) meist beschissener wie das Original oder die Erstauflage klingen, dazu oft überteuert angeboten werden. Das sind für mich persönliche Einschätzungen, die ich bei einem Musiker und Soundfreund nicht so ganz nachvollziehen kann, aber auch nicht muss, denn jeder soll sich kaufen und abfeiern, was und wie er will. Gelebte Divergenz und Toleranz.

Thema Vinyl. Oft schlechte Pressqualität, dafür 180g schwer und bitte 20 Taler über den Tresen. Nein. Frechdreist ist mittlerweile Steamhammer bei seinem Verkaufsmodell "Vinyl". LP nicht mehr mit CD, meist Doppel-Vinyl zu Preisen, wo mir die Kinnlade dreimal gen Boden fällt. Die neue Sodom 30 Öcken als 2-LP. Evildead 25 Eurönchen für 'ne Einzel-LP. Raven, Ace Frehley, VR (47 Minuten) oder Them für schmale 28 Talerchen bei teilweise "geetcheder" vierter Seite im Doppel-Format. Kein DLC erkennbar. Noch Fragen? Zu den LP-Preisen sage ich mal locker LMAA, Dampfhammer! Dann Griff zur CD, wenn es denn sein soll.

Zu mir. Die letzten Wochen wurden nur zwei oder drei Scheiben gekauft. Ich habe eine Suchliste, wo es sich lohnt, die Teile zu finden. Das sind meist Schätze der 80er und 90er, oft nur noch über den Gebrauchthandel zu bekommen. Bei Neuerscheinungen überlege ich mittlerweile mehr als einmal, ob ich sie wirklich brauche. Es werden zwar viele interessant klingende Namen notiert, gekauft wird nur ein kleiner Prozentsatz dessen. Habe bspw. volle Warenkörbe im SM-Metal-Shop und bei NB seit Wochen geparkt. Es reut mich die Kohle mit dem Blick auf die Stapel, die noch ungehört und zu wenig geschätzt vor sich hinstauben.
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Re: HEATHEN

Beitragvon tik » 23. September 2020, 09:47

Siebi hat geschrieben:Erstmal grundsätzlich. Jeder macht wie er meint. Mein Credo.

Gutes Credo, handhabe ich auch so.

Siebi hat geschrieben:Spannend die Divergenz im Laufe der Zeit ist? Joah, so hoch hinge ich das gar nicht. Ich glaube eher, dass mit Ulle immer schon eine kleine Schnittmenge des Gefallens vorhanden war, wie auch mit anderen wertgeschätzten Boardlern oder unter Freunden außerhalb des Boards. Nun definiere man "klein" als 100 Bands oder 1000 Scheiben oder nur den Bruchteil davon? Wenn es um Boxhandschuhe und schräges Schrammelzeug (Chevalier, Realmbuilder, Illegal Bodies, ...) geht, bin ich meist beim Ullinger. Geht es um aalglatten kantenlosen Klang im für mich dreckigen Metal, bin ich bei nicht gefallenen Songs oft sofort raus.
Die neue Heathen ist nur ein Beispiel. Ich finde da nichts bewegendes, auch nicht in den Songs. Der Sound ist nicht mein gern gehörtes Klangbild. Der geht in meine Bewertung ein, ich blende den nicht aus, denn ich höre gern die Unterschiede verschiedener Produktionen. Viele der NWoTHM-Scheiben klingen in Sound und Songs austauschbar. Brauch ich nicht. Warum soll ich Riot City hören (und kaufen), wenn ich Striker, White Wizzard und Exciter schon im Schrank habe, die RC nie mehr nach kurzer erster Euphorie hören werde? Das ging mir schon oft so, das will ich vermeiden, gelingt mir bei den vielen neuen VÖs der klassischen Bands gut. Ausnahmen wie Stallion bestimmen die Regel.Da sticht alleine der Gesang als eigenständiges Merkmal hervor.
Zu Kragen und Altus zurück. Vor diesem meinem Hintergrund ist eine Aussage wie "haut locker 99,9% der Konkurrenz weg" eine abwertende Meinung, die man interpretieren kann als "Mir gefällt das nicht, so höre ich wohl nur Vollschrott." Wer aber ist die Konkurrenz? Nur genre-affine Künstler? Oder die ganze Bandbreite des Stromgitarrenschrubbers?
Analog dazu neuere Vicious Rumors oder die letzten beiden Flotsam-Werke. Fichten mich wenig bis gar nie nicht. Da habe ich die mir wohlklingenden geilen Scheiben, mit Songs, die ich um drei Uhr früh rückwärts jodeln kann. Aktuelle Exhorder, Sacred Reich, für mich schlimm. Die neue Evildead verheißt mit dem ersten Song auch nichts gutes. Mei, so ist es halt. Bleibt halt im Verkaufsregal.

Unter anderem deshalb wandern bei mir seit Jahren keine neueren Alben von "klassichen" alten Bands in die Sammlung. Die würden eh nie hier laufen. Die hab ich schon in "besser" im Regal stehen. Das liegt aber an mir und daran, dass ich schon so lange diese Musik höre und mehr Platten angesammelt habe als ich regelmäßig hören kann.
Bekanntes Phänomen: Neue Platten schaffen es seltenst (!) mich so zu begeistern, wie die seit der Jugend bekannten LPs. Engstirnigkeit im Alter? Unflexibilität? Nachlassende Konzentrations- und Merkfähigkeit?!? :oh2: :lol:

Siebi hat geschrieben:Anderes Thema. Ullinger kauft gerne LPs bzw. Neuauflagen, die (für mich) meist beschissener wie das Original oder die Erstauflage klingen, dazu oft überteuert angeboten werden. Das sind für mich persönliche Einschätzungen, die ich bei einem Musiker und Soundfreund nicht so ganz nachvollziehen kann, aber auch nicht muss, denn jeder soll sich kaufen und abfeiern, was und wie er will. Gelebte Divergenz und Toleranz.

Ich habe schon immer versucht, mir die entsprechenden Originalauflagen zu besorgen. Sehen cooler aus, klingen und riechen (!) besser. Nachpressungen hole ich mir ungern, meist bei ansonsten unerschwinglichen Releases (aktuell z.B. Misfits).
Durch den Vinylboom der letzten Jahre sind die Preise aber so angestiegen, dass selbst für stinknormale in Millionenauflage gepresste LPs unverschämte Preise verlangt werden. Ich wollte mir z.B. letztens mal die "Wish you where here" von Pink Floyd holen. Dachte so an max. 5€ gebraucht. Aber in den 3 besuchten Plattenläden und im Internet werden da aktuell mind. 15€ für ne abgeranzte Kopie aufgerufen. Vor ein paar Jahren stand die in jeder Flohmarktkiste für 2€ drin. (@Flossensauger: wenn Du die im Recyclinghof günstig siehst, ich würd mich freuen).
Und passend dazu das nächste Thema:

Siebi hat geschrieben:Thema Vinyl. Oft schlechte Pressqualität, dafür 180g schwer und bitte 20 Taler über den Tresen. Nein. Frechdreist ist mittlerweile Steamhammer bei seinem Verkaufsmodell "Vinyl". LP nicht mehr mit CD, meist Doppel-Vinyl zu Preisen, wo mir die Kinnlade dreimal gen Boden fällt. Die neue Sodom 30 Öcken als 2-LP. Evildead 25 Eurönchen für 'ne Einzel-LP. Raven, Ace Frehley, VR (47 Minuten) oder Them für schmale 28 Talerchen bei teilweise "geetcheder" vierter Seite im Doppel-Format. Kein DLC erkennbar. Noch Fragen? Zu den LP-Preisen sage ich mal locker LMAA, Dampfhammer! Dann Griff zur CD, wenn es denn sein soll.

Kann ich komplett unterschreiben. Die unverschämten Vinylpreise für Neuauflagen/aktuelle Releases, in Verbindung mit Kokolores wie unnötigen Doppel-LPs, Klappcover und 180g Vinyl lassen mich nur noch selten meine Geldbörse zücken.

Siebi hat geschrieben:Zu mir. Die letzten Wochen wurden nur zwei oder drei Scheiben gekauft. Ich habe eine Suchliste, wo es sich lohnt, die Teile zu finden. Das sind meist Schätze der 80er und 90er, oft nur noch über den Gebrauchthandel zu bekommen. Bei Neuerscheinungen überlege ich mittlerweile mehr als einmal, ob ich sie wirklich brauche. Es werden zwar viele interessant klingende Namen notiert, gekauft wird nur ein kleiner Prozentsatz dessen. Habe bspw. volle Warenkörbe im SM-Metal-Shop und bei NB seit Wochen geparkt. Es reut mich die Kohle mit dem Blick auf die Stapel, die noch ungehört und zu wenig geschätzt vor sich hinstauben.

Durch die oben geschilderten Umstände (für mich uninteressante neue VÖ, unverschämte Preise für eben diese und auch für gebrauchtes Vinyl) finden sich im Vergleich zu vor ein paar Jahren nur noch wenig neue Platten hier ein. Aber ich finde es super. Da bleibt dann auch Zeit, sich intensiver mit Platten zu beschäftigen, bevor sie in der Sammlung "verschwinden". Aktuell die letzte Woche z.B. mit der "Heavy Horses" von Jethro Tull (US-Pressung, gebraucht, 2nd Hand Shop, 3€ - toller Klang, mit Textinsert).
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Re: HEATHEN

Beitragvon Loomis » 23. September 2020, 10:42

tik hat geschrieben:Bekanntes Phänomen: Neue Platten schaffen es seltenst (!) mich so zu begeistern, wie die seit der Jugend bekannten LPs. Engstirnigkeit im Alter? Unflexibilität? Nachlassende Konzentrations- und Merkfähigkeit?!? :oh2: :lol:

Ich denke das hat mehrere GrĂĽnde:
  • "FrĂĽher", als wir so 13-16 waren, da hat man sich das Geld fĂĽr eine neue Platte zusammengespart, sich ĂĽberlegt, welche man sich dafĂĽr leisten möchte und diese dann zig mal angehört, da ja die eigene Sammlung noch sehr ĂĽberschaubar war und man somit alle Platten in- und auswendig kannte. Wenn ich sehe, dass die Leute hier tausende von Platten haben und manche gar täglich mehrere neue dazu bekommen, dann kann es ja gar nicht mehr sein, dass jedes neue Album die selbe Aufmerksamkeit bekommt, wie damals die (inzwischen) Klassiker. Zudem konnte man ja nicht bei Youtube oder Spotify jederzeit in alles reinhören. Man hat halt dann einfach das gehört, was man hatte und zwar ausgiebig.
  • Viele neue Platten sind einfach zu lang. Warum mĂĽssen heute die 70 bis 80 Minuten auf einer CD von den groĂźen, alten Bands voll ausgenutzt werden? Oder gar Doppelalben wie zuletzt von Iron Maiden oder Metallica gefĂĽllt werden? Trifft da ein (verhältnismäßig) groĂźes Aufnahmebudget auf einen Produzenten, der keinen Widerspruch und keine entsprechende Qualitätskontrolle mehr gibt? Ja, ich mag "The Book of Souls", aber ich denke auch, dass ein Martin Birch zu seiner besten Zeit das Ding auf 50 Minuten zusammengestrichen und somit daraus ein richtig starkes Ding gemacht hätte!
  • Nun ja, manche Bands schaffen es nach 10 oder mehr Alben halt einfach nicht mehr, neue Klassiker auf dem alten Niveau zu schreiben. Da muss man denen auch nicht böse sein. 99,9% aller Bands (da sind sie wieder, diese Prozent :wink: ) schaffen es nie, einen Klassiker zu schreiben, wenns dann bei manchen Bands nur einmal oder gar ein paar mal gelingt, ist das doch schon groĂźartig, auch wenn danach irgendwann nur noch "Gutes" kommt und nicht "Geniales. NatĂĽrlich ist es aber auch legitim, als Fan dann nicht mehr mitzugehen und lieber nochmal die alten Platten aufzulegen.
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Re: HEATHEN

Beitragvon tik » 23. September 2020, 12:15

Loomis hat geschrieben:
tik hat geschrieben:Bekanntes Phänomen: Neue Platten schaffen es seltenst (!) mich so zu begeistern, wie die seit der Jugend bekannten LPs. Engstirnigkeit im Alter? Unflexibilität? Nachlassende Konzentrations- und Merkfähigkeit?!? :oh2: :lol:

Ich denke das hat mehrere GrĂĽnde:
  • "FrĂĽher", als wir so 13-16 waren, da hat man sich das Geld fĂĽr eine neue Platte zusammengespart, sich ĂĽberlegt, welche man sich dafĂĽr leisten möchte und diese dann zig mal angehört, da ja die eigene Sammlung noch sehr ĂĽberschaubar war und man somit alle Platten in- und auswendig kannte. Wenn ich sehe, dass die Leute hier tausende von Platten haben und manche gar täglich mehrere neue dazu bekommen, dann kann es ja gar nicht mehr sein, dass jedes neue Album die selbe Aufmerksamkeit bekommt, wie damals die (inzwischen) Klassiker. Zudem konnte man ja nicht bei Youtube oder Spotify jederzeit in alles reinhören. Man hat halt dann einfach das gehört, was man hatte und zwar ausgiebig.
  • Viele neue Platten sind einfach zu lang. Warum mĂĽssen heute die 70 bis 80 Minuten auf einer CD von den groĂźen, alten Bands voll ausgenutzt werden? Oder gar Doppelalben wie zuletzt von Iron Maiden oder Metallica gefĂĽllt werden? Trifft da ein (verhältnismäßig) groĂźes Aufnahmebudget auf einen Produzenten, der keinen Widerspruch und keine entsprechende Qualitätskontrolle mehr gibt? Ja, ich mag "The Book of Souls", aber ich denke auch, dass ein Martin Birch zu seiner besten Zeit das Ding auf 50 Minuten zusammengestrichen und somit daraus ein richtig starkes Ding gemacht hätte!
  • Nun ja, manche Bands schaffen es nach 10 oder mehr Alben halt einfach nicht mehr, neue Klassiker auf dem alten Niveau zu schreiben. Da muss man denen auch nicht böse sein. 99,9% aller Bands (da sind sie wieder, diese Prozent :wink: ) schaffen es nie, einen Klassiker zu schreiben, wenns dann bei manchen Bands nur einmal oder gar ein paar mal gelingt, ist das doch schon groĂźartig, auch wenn danach irgendwann nur noch "Gutes" kommt und nicht "Geniales. NatĂĽrlich ist es aber auch legitim, als Fan dann nicht mehr mitzugehen und lieber nochmal die alten Platten aufzulegen.

Kann ich in allen Punkten so unterschreiben.
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Re: HEATHEN

Beitragvon Ulle » 23. September 2020, 14:41

Siebi hat geschrieben:Anderes Thema. Ullinger kauft gerne LPs bzw. Neuauflagen, die (für mich) meist beschissener wie das Original oder die Erstauflage klingen, dazu oft überteuert angeboten werden. Das sind für mich persönliche Einschätzungen, die ich bei einem Musiker und Soundfreund nicht so ganz nachvollziehen kann, aber auch nicht muss, denn jeder soll sich kaufen und abfeiern, was und wie er will. Gelebte Divergenz und Toleranz.

Thema Vinyl. Oft schlechte Pressqualität, dafür 180g schwer und bitte 20 Taler über den Tresen. Nein. Frechdreist ist mittlerweile Steamhammer bei seinem Verkaufsmodell "Vinyl". LP nicht mehr mit CD, meist Doppel-Vinyl zu Preisen, wo mir die Kinnlade dreimal gen Boden fällt. Die neue Sodom 30 Öcken als 2-LP. Evildead 25 Eurönchen für 'ne Einzel-LP. Raven, Ace Frehley, VR (47 Minuten) oder Them für schmale 28 Talerchen bei teilweise "geetcheder" vierter Seite im Doppel-Format. Kein DLC erkennbar. Noch Fragen? Zu den LP-Preisen sage ich mal locker LMAA, Dampfhammer! Dann Griff zur CD, wenn es denn sein soll.


Ich geh eigentlich meist konform, daher nur da was kurz dazu. Neuauflagen kaufe ich definitiv nur dann, wenn ich das Original nicht zu einem vernünftigen Preis kriege. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass ich kaum eine der Neuauflagen die ich gekauft habe als Originalversion in vernünftigem Zustand (auch da bin ich kein Erbsenzähler) auch nur annähernd zu dem Preis bekommen hätte. Das greift also nicht wirklich, aber ich mache das oft? Mir fällt gerade spontan kein einziges Beispiel ein...
In nahezu allen Fällen war/ist die originale CD sowieso vorhanden. Als Soundfreund dürfte man eigentlich sowieso kein Vinyl kaufen und müsste der CD immer den Vorzug geben, egal was sich da manche einreden.
Meine Anlage ist übrigens überhaupt nix Besonderes und auch nicht toll platziert, Vinyl hören ist für mich eher das Gefühl, weniger der Sound. Wenn ich Sound beurteile, mache ich das echt nur mit meinem Studio-Setup, da kann ich dann natürlich Erbsen zählen und höre jede Kleinigkeit raus. Vinyl ist für mich aber reine Liebhaberei und läuft über die billige Anlage.

Was die Preisgestaltung angeht. Ich musste da in den letzten Wochen auch schlucken, habe allerdings eben auch ein paar Informationen bekommen, die ich so nicht erwartet habe.
Das Format Doppel-LP ist z.B. schweineteuer in der Herstellung, das kostet deutlich mehr als ne einzelne LP. Man müsste sich eigentlich als Band von vornherein mit dem Gedanken befassen ggfs. deutlich unter 50 min. zu bleiben, damit der Endpreis erschwinglich bleibt. Das wusste ich bis vor ein paar Wochen auch noch nicht so wirklich. Letzten Endes sind die Presswerke ausgebucht, genießen ihr Monopol und ziehen mit den Preisen an. Der Fan kauft mittlerweile in gewissen Genres ja auch eher Vinyl als CD. Vergleicht man die Herstellungkosten von CD und Vinyl mit der Gewinnspanne, müsste das Vinyl eigentlich noch deutlich teurer sein, damit das irgendwo ausgeglichen wird. Da aber mehr verkauft wird und sich die Labels irgendwie halten müssen, gehen die Preise eben hoch - vor allem wenn es eben über nen Vertrieb geht. Wir reden also von größeren Labels. Deren VÖ sind dann aber auch meist hochwertig. Nicht billig in Tschechien gepresst, keine Probleme die LP in die Hülle zu bekommen und das Ding rauscht idR auch nicht. Ist es mir das wert, dass ich dann 25,- dafür ausgebe? Gaaaanz selten.

Ist für mich auch ein Grund, bevorzugt bei diversen Mailorders zu bestellen und auf viele Veröffentlichungen bei großen Labels zu verzichten. Bei Heathen hab ich schwer mit mir gekämpft, da ich ja bereits wusste, dass das Album jetzt vielleicht nicht unbedingt 20 mal nacheinander laufen wird. Nun ja, ist ne Jugendliebe. Dafür hab ich bei manchen Sachen die früher Blindkäufe gewesen wären komplett verzichtet und das auch nicht bereut. Hier steht keine neue Psychotic Waltz, keine Fifth Angel und bei Hittman wird noch überlegt...

Man macht es sich aber auch zu einfach, wenn man wieder mit der früher war alles besser-Masche kommt. Sicherlich klingen viele alte Veröffentlichungen besser, aber eben bei weitem nicht alle. Man tendiert gerne dazu sich ein Beispiel rauszusuchen und dann auf alles aufzublasen. Dazu kommt, dass die Aufmachung eben auch upgegradet wurde. Früher gab es mit Glück ein Inlay, heute ist ein Poster dabei, man hat ein Booklet, viel öfter Gatefolds und dann beschwert man sich schon fast, wenn die CD fehlt. Und klar, 180g ist nicht der Nabel der Welt, aber ich hab halt auch ein paar alte Scheiben, durch die man fast durchgucken kann. Ist jetzt auch nicht so prall.
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Re: HEATHEN

Beitragvon Ulle » 23. September 2020, 15:07

Siebi hat geschrieben:Zu Kragen und Altus zurück. Vor diesem meinem Hintergrund ist eine Aussage wie "haut locker 99,9% der Konkurrenz weg" eine abwertende Meinung, die man interpretieren kann als "Mir gefällt das nicht, so höre ich wohl nur Vollschrott." Wer aber ist die Konkurrenz? Nur genre-affine Künstler? Oder die ganze Bandbreite des Stromgitarrenschrubbers?


Und auch hier dann kurz die gewĂĽnschte Antwort.

Ich schrobte
So sehe ich das auch, wohl auch mit den gleichen Highlights. Kein Klassiker, aber putzt den GroĂźteil der Konkurrenz immer noch locker weg.

GroĂźteil bedeutet bei mir jetzt nicht 99,9% und das ist vielleicht auch ein Beispiel dafĂĽr, dass man gerne mal eine Aussage nimmt, die ĂĽberspitzt formuliert und dann schnell in was verwandelt, was gar nicht gemeint war. Abwertend mit Sicherheit nicht, es sollte Heathen eher verteidigen.
Ich meine mit Konkurrenz natürlich nicht den kompletten Heavy Metal und noch nicht einmal rein genre-affine Künstler, sondern genre-affine Künstler die quasi zumindest grob "Konkurrenz" sind. Damit meinte ich also ebenso alte Helden, die von mehr als drei Leuten gehört werden.

Ich finde die neue Heathen besser als die letzten paar Alben von Anthrax, Testament oder auch Slayer und natürlich Metallica (nein, letztere sind konkurrenzlos, ich weiß). Und ja, sie gefällt mir auch mehr als die neue Onslaught, die letzte Destruction, Tankard oder Sodom. Die ausgewimpte letzte Kreator gefällt mir aber besser, die plastische Exodus auch. Dennoch, hier immerhin Platz drei, Großteil dahinter. Super Sache :smile2:
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Re: HEATHEN

Beitragvon Siebi » 23. September 2020, 15:20

Ulle hat geschrieben:
Siebi hat geschrieben:Anderes Thema. Ullinger kauft gerne LPs bzw. Neuauflagen, die (für mich) meist beschissener wie das Original oder die Erstauflage klingen, dazu oft überteuert angeboten werden. Das sind für mich persönliche Einschätzungen, die ich bei einem Musiker und Soundfreund nicht so ganz nachvollziehen kann, aber auch nicht muss, denn jeder soll sich kaufen und abfeiern, was und wie er will. Gelebte Divergenz und Toleranz.

Thema Vinyl. Oft schlechte Pressqualität, dafür 180g schwer und bitte 20 Taler über den Tresen. Nein. Frechdreist ist mittlerweile Steamhammer bei seinem Verkaufsmodell "Vinyl". LP nicht mehr mit CD, meist Doppel-Vinyl zu Preisen, wo mir die Kinnlade dreimal gen Boden fällt. Die neue Sodom 30 Öcken als 2-LP. Evildead 25 Eurönchen für 'ne Einzel-LP. Raven, Ace Frehley, VR (47 Minuten) oder Them für schmale 28 Talerchen bei teilweise "geetcheder" vierter Seite im Doppel-Format. Kein DLC erkennbar. Noch Fragen? Zu den LP-Preisen sage ich mal locker LMAA, Dampfhammer! Dann Griff zur CD, wenn es denn sein soll.

...

Man macht es sich aber auch zu einfach, wenn man wieder mit der früher war alles besser-Masche kommt. Sicherlich klingen viele alte Veröffentlichungen besser, aber eben bei weitem nicht alle. Man tendiert gerne dazu sich ein Beispiel rauszusuchen und dann auf alles aufzublasen. Dazu kommt, dass die Aufmachung eben auch upgegradet wurde. Früher gab es mit Glück ein Inlay, heute ist ein Poster dabei, man hat ein Booklet, viel öfter Gatefolds und dann beschwert man sich schon fast, wenn die CD fehlt. Und klar, 180g ist nicht der Nabel der Welt, aber ich hab halt auch ein paar alte Scheiben, durch die man fast durchgucken kann. Ist jetzt auch nicht so prall.

Die Frage, wer es sich einfach macht, lasse ich mal im Raum stehen. Scheiben zum Durchgucken habe ich Gott sei Dank nicht. Wenn ich meine alten Kiss-, Quo-, AC/DC- oder Priest-Scheiben auflege, ist da alles erste Sahne bei bis zu 140g. Mit optionalem Textsleeve.

Neuere Pressungen der sogenannten Big Player (Sony, SPV, Warner, Universal) klingen oft eher mööp oder zu gut für mein nicht ganz so günstiges Tonabnehmersystem. Wie auch immer, ich finde es mehr als enttäuschend und ärgerlich, wenn eine Steamhammer/SPV-Pressung der Magnum "SBDL" sogar falsch geschnitten ist. Man hört auf Seite D zu Beginn den Schlussakkord des letzten Stücks der Seite C. Dazu das laute Ein- und Auslaufrauschen oder Zischen zwischen den Stücken, als führte die Isar neben meinem Keller vorbei. Qualitätskontrolle anyone? Eher nicht. Aber 25 Schleifen dürfen es schon gerne sein, damals wenigstens noch mit nackter CD-Beilage im Plastic Sleeve.

Zum Preis. Die aktuelle Psychotic Waltz kostete mich als Vorbesteller der 2-LP inkl. CD (und AutoRip) 23 Tacken im Fluss, aktuell steht sie bei 25,-. Da passen Pressung und Aufmachung, die Musik ist sowieso phänomenal. Die Ausgabe war es mir wert.

Habe heute bei Dying Victims bestellt. Flos eigene Releases als Einzel-LP für ca. 15 EUR INKLUSIVE Insert, Poster, Sticker und DL, teilweise im Gatefold. Es geht also gerade bei einer One-Man-Show, der natürlich anders kalkulieren kann als ein aufgeblähtes Label, das zig Anzeigen schaltet etcpp. Diese Kosten werden auf den Käufer durchgereicht. Ist verständlich, sind mir zu hoch.

Oder nehme ich Verheerer auf Vendetta Records. Deren Platten werden sogar via Bandcamp, die mitverdienen, fĂĽr nicht mehr als 15 Tacken (auch als Gatefold) inkl. Insert und eben dem DLC inkl. verlustfreier Formate angeboten. Ergo, es geht und das werde ich bei Gefallen der tonalen Kunst unterstĂĽtzen. Anderen Labels oder Vertrieben werfe ich meine Kohle nicht mehr in den Rachen. Aus die Maus oder anders gesagt, "Do hod da SchpaaĂź a Loch!", wie wir Nordtiroler sagen. Warten auf die nicepreisigen CD-Versionen, so wird man vom Handel bzw. der Verkaufspolitik als aufmerksamer Sammler mittlerweile erzogen.

Aufmachungen mit Poster, Patch und sonstigen unwichtigen Gimmicks sind mir zweitrangig. Das tontragende Produkt sollte einwandfrei sein. Stabiles Cover, gern die Texte und ein DLC und ich bin ĂĽberglĂĽcklich. Aber nicht zu jedem Preis.

Zu allen anderen Statements. Danke und <3 @Ullinger!
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Re: HEATHEN

Beitragvon Ulle » 23. September 2020, 15:32

Ja, mir ist der Posterkram etc. auch nicht wichtig, man darf aber eben schon davon ausgehen, dass viele das mögen und schätzen. Macht also nochmal alles teurer, ist aber wohl dennoch für einige Leute ein Anreiz.

Und ja, der Rest ist klar. Single-LP, Mailorder, keine Kosten für Anzeigen und Vertrieb,nix bei der Gema melden (was den Künstler wieder abrippt) und schon kann man nen Preis halten. Bei ner Doppel-LP ist deren VK aber halt beinahe schon der EK und dann kommt eben bei "richtigen" Labels noch die Latte an Vertrieb, Anzeigen, Promo etc. Da hängt ein riesiger Rattenschwanz dran, während das "Sololabel" halt ein paar E-Mails verschickt und das ganze meist noch nebenher betreibt, bzw. idR nicht einmal wirklich was dran verdienen muss. Nur, ohne größere Labels geht es halt auch nicht, und wenn man mal überall reingeschnuppert hat, weiß man auch die zu schätzen :smile2:
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Re: HEATHEN

Beitragvon Acurus-Heiko » 23. September 2020, 17:38

Herrlich. Hier wird ja diskutiert wie in alten Tagen. Ansonsten: Die neue Heathen kommt mir nicht ins Haus. Denn die davor war so grottenschlecht, dass ich da keine Erwartungen mehr habe.
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Re: HEATHEN

Beitragvon Cromwell » 23. September 2020, 19:29

Loomis hat geschrieben:Ja, ich mag "The Book of Souls", aber ich denke auch, dass ein Martin Birch zu seiner besten Zeit das Ding auf 50 Minuten zusammengestrichen und somit daraus ein richtig starkes Ding gemacht hätte!

Da hätte er erstmal 45 Minuten neue Musik schreiben müssen. :harrr:
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Re: HEATHEN

Beitragvon Cromwell » 23. September 2020, 19:39

Ulle hat geschrieben:Das Format Doppel-LP ist z.B. schweineteuer in der Herstellung, das kostet deutlich mehr als ne einzelne LP. Man mĂĽsste sich eigentlich als Band von vornherein mit dem Gedanken befassen ggfs. deutlich unter 50 min. zu bleiben, damit der Endpreis erschwinglich bleibt. Das wusste ich bis vor ein paar Wochen auch noch nicht so wirklich.


Das hätte ich nicht unbedingt vermutet (denke allerdings auch selten über Schallplatten nach). Was ist denn da der wesentliche Preistreiber? Die Herstellung der zusätzlichen Matrizen?
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Re: HEATHEN

Beitragvon Flossensauger » 23. September 2020, 19:59

tik hat geschrieben: Ich wollte mir z.B. letztens mal die "Wish you where here" von Pink Floyd holen. Dachte so an max. 5€ gebraucht. Aber in den 3 besuchten Plattenläden und im Internet werden da aktuell mind. 15€ für ne abgeranzte Kopie aufgerufen. Vor ein paar Jahren stand die in jeder Flohmarktkiste für 2€ drin. (@Flossensauger: wenn Du die im Recyclinghof günstig siehst, ich würd mich freuen).


Jetzt erst gelesen:

War Montag im Buchantiquariat Leseratte in Hameln für 3€ zu haben, allerdings war das Cover von Ratten angenagt, Vinyl top. Vor Vier Wochen auf dem Garagenflohmarkt im Nachbardorf wie jedes Jahr die Erstpressung in blauem Vinyl in der Hand gehabt: Cover fehlt, ist total verkratzt. Lasse ich jedes Jahr stehen, selbst geschenkt wäre noch zu teuer.

Tatsächlich empfehle ich bei dieser Platte den Remaster von 2016 zu kaufen, der ist OK. Bei Drogeriefachgeschäft Möller immer mal wieder in einer Aktion dabei. Der klingt gut.

Oder pro-Tipp: Die komische "Immersion" Box. Das ganze Gerödel darin wegwerfen/den Kindern geben/auf Ebay stellen. Sich an den beiden CDs erfreuen. Die sind wirklich super. Und diese Boxen gibt's immer mal nachgeworfen, so habe ich als aller-alller-letzte fehlende Platte von Pink Floyd letztlich sogar "The Wall" erworben, dafür das nur ein gutes Lied erhalten ist (Comfortably numb) ziemlich viel Quatsch dabei. Hat aber bei JPC in der Aktion gerade 35€ gekostet. Neupreis war um die 125€.
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Re: HEATHEN

Beitragvon Pavlos » 23. September 2020, 20:44

Sehr schön, Männer. Ich lese solche Einsichten in das "Wie und was ich kaufe..." immer sehr gerne. Wir alle haben dasselbe Ziel, nutzen jedoch dabei unterschiedliche Routen. Weitermachen!!

:yeah:
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Re: HEATHEN

Beitragvon Ulle » 23. September 2020, 20:44

Cromwell hat geschrieben:
Ulle hat geschrieben:Das Format Doppel-LP ist z.B. schweineteuer in der Herstellung, das kostet deutlich mehr als ne einzelne LP. Man mĂĽsste sich eigentlich als Band von vornherein mit dem Gedanken befassen ggfs. deutlich unter 50 min. zu bleiben, damit der Endpreis erschwinglich bleibt. Das wusste ich bis vor ein paar Wochen auch noch nicht so wirklich.


Das hätte ich nicht unbedingt vermutet (denke allerdings auch selten über Schallplatten nach). Was ist denn da der wesentliche Preistreiber? Die Herstellung der zusätzlichen Matrizen?


Ich hab keine Ahnung aber schätze mal ja. Gatefold wird natürlich auch etwas mehr kosten. Allgemein ist das Zeug schweineteuer und das summiert sich dann halt auch gleich brutal.
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