Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Schreibt euch die Finger wund über das große Thema "Metal" - über neue Platten, neue Bands, Konzerte etc.

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Re: Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Beitragvon Sgt. Kuntz » 24. Februar 2010, 14:42

Moppes hat geschrieben:
Sgt. Kuntz hat geschrieben:
Wildfire hat geschrieben:
Bleibt in Bezug auf die zu Anfang geposteten Umfragewerte nur noch die Frage zu klären: Warum hören/sammeln eigentlich so erschreckend wenige Frauen Schallplatten? Ein weniger stark ausgeprägter Jäger/Sammler Trieb?


Gute Frage, hab leider keine Ahnung warum. Die meisten sammeln wohl eher Schuhe und Handtaschen.

Vielleicht fehlt Frauen das Nerd-Gen?


Dann hab ich wohl ein seltenes Exemplar als Gattin... Die kann nämlich die Handtaschen- und Schuhorgien ziemlich gut mit Vinyl- und CD-Zeugs kombinieren. :smile2:


Das ist bestimmt rar, als heb sie dir gut auf :smile2:

Aber Hardcore-Sammlerinnen (allein das Wort klingt schon irgendwie falsch) mit über 1000 Platten, die auch Raritäten hinterher jagen, davon hab ich noch nie gehört. Wobei beim Collectors Ring immerhin eine sammelwütige Griechin dabei ist, Kiki heißt sie <3 <3

:harrr:
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Re: Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Beitragvon Wildfire » 24. Februar 2010, 14:46

Du vergisst Mari Carmen ;)
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Re: Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Beitragvon Moppes » 24. Februar 2010, 15:02

Sgt. Kuntz hat geschrieben:
Das ist bestimmt rar, als heb sie dir gut auf :smile2:



Aber sowas von <3
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Re: Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Beitragvon Sgt. Kuntz » 24. Februar 2010, 15:07

Wildfire hat geschrieben:Du vergisst Mari Carmen ;)


Kenn ich gar nicht, also kann ich sie nicht vergessen. Telefonnummer vielleicht? Ach nein....

Ist jetzt aber auch ein eigenes Thema, "Die-Hard-Metal-Sammler, die letzte Bastion einer verweiblichten Gesellschaft, oder so", lieber zurück zu den Vinylietten...
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Re: Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Beitragvon Acrylator » 24. Februar 2010, 17:38

Goatstorm hat geschrieben:
MetalHart hat geschrieben:Ich komme ja schon kaum dazu, wirklich wesentliche Dinge zeitnah zu erledigen... :(


Damit ist eigentlich alles gesagt, was es zu dem Thema zu sagen gibt.

Metal ist in erster Linie Ware. Alles vom Satanisten-Image bis hin zur Fetischisierung von Vinyl dient nur dazu, diesen Warencharakter zu verschleiern. Die Käufer (ja, die Käufer) tun alles mögliche, um möglichst unangepasst zu wirken. Sie KAUFEN Tapes statt CDs, ziehen sich Che-Guevara-Shirts an und besaufen sich auf Festivals. Eine schöne, kleine Illusion, mit Metal tatsächlich etwas bewirken zu können, tatsächlich eine Revolution (LOL...) gegen das Establishment starten zu können. Leider endet der große Selbstbetrug, wenn man erkennt, dass sich die Aufmüpfigkeit im Symbolischen erschöpft.
Der vermeintliche Aufstand gegen den bösen Staat und die böse, böse Industrie, der ja für die ach so unangepasste Metal-Szene eine so große Rolle spielt, ist nur möglich, wenn man Tag für Tag in die Arbeit läuft, sich Geld für T-Shirts und das Sammeln von Tonträgern verdient, um es letztlich wieder in das gleiche System zu pumpen, von dem ich mich als Arbeitskraft durch meinen Wunsch "anders zu sein" abhängig gemacht habe. Ein schöner kleiner Spielplatz, den die Industrie für ihre Kinder hier zum Austoben bereitgestellt hat. Aber wehe, man wird zu übermütig und versucht, den akribisch überwachten Freiraum, der mir im Sandkasten zur Selbstverwirklichung zur Verfügung gestellt wurde, zu verlassen...
In zweierlei Hinsicht praktisch für die Industrie: das System wird a) durch den Dauerkonsum, der für den Drang, sich abzugrenzen unabdingbar ist, am Laufen gehalten und b) die Konsumenten kommen nicht auf wirklich dumme Gedanken, weil sie sich dank Black Metal, Che-Guevara-Shirt und CD-Verweigerung ohnehin schon als Untergrund-Miliz und "Subkultur" wähnen. Für wirklich wesentliche Dinge - wie MetalHart schrieb - bleibt zwischen der ständigen Suche nach Differenz in dieser großen spektakulären Illusion keine Zeit. Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Die Herrschenden sagen danke.

Abgesehen davon, dass alle Konzepte von "Subkultur", die in der "Analyse" oben kurz angesprochen wurden, in der Forschung und in der Realität schon seit etwa 15 Jahren überholt sind und nicht mehr verwendet werden, war es auch nicht der Metal, der in den 1990ern das Vinyl am Leben gehalten hat, sondern die Elektro- und HipHop-Szenen. Genauso anzuzweifeln ist die Aussage, das Cover habe im Metal verglichen mit anderen Genres einen besonders hohen Stellenwert.

Dennoch eine schöne, romantische Vision von Heavy Metal als ein dem Mainstream fernes Refugium, wo Widerstand, die Freiheit der Kunst und wahre Freundschaft unter echten Männern und Musikkennern noch möglich ist, der ich mich selbst auch gerne hingebe. Manchmal wach ich aber dann doch auch und frag mich, ob ich nicht mehr an den Verhältnissen verändern könnte, wenn ich mich im örtlichen Gemeinderat dafür einsetzte, dass das Neubaugebiet endlich mit einer zweiten Ampel an den Ortskern angeschlossen würde, anstatt meinen Tag damit zu verbringen wie ein Zombie vor einem Bildschirm zu sitzen und mich mit Posts über meine aktuellen fünf Lieblingssongs als Teil einer "Untergrund"-Szene zu positionieren. Cui bono?

Interessant - genau solche Gedanken habe ich auch des Öfteren und falle dann aber, wie anscheinend auch du, immer wieder zurück in mein altes Muster des letztlich auch in erster Linie Konsumierenden zurück - und in mein eigenes, heimeliges Gedankengebäude...
Ich bewundere wirklich Leute, die Dinge in der Welt (oder wenigstens in ihrer Umgebung) verändern und solche, die weitestgehend ohne Konsum leben können und manchmal habe ich auch Sehnsucht nach einem solchen Leben. Ich hoffe ja, das ich wenigstens in einigen Jahren mal so weit bin, mich z.B. von meinen teuren Erstpressungen der aten MANILLA ROAD Alben und einem Großteil meiner MAIDEN-Sammlung zu trennen (hab gerade gestern aber wieder einen MAIDEN Tonträger ersteigert: die "No More Lies" Box, allerdings auch nur, weil ich sie für 9 Euro inklusive Versand bekommen habe und das eine der ganz wenigen Maxis der Band ist, die ich noch gar nicht hatte... :-D ).

Trotzdem eine unterhaltsame Betrachtung von Heiko...
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Re: Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Beitragvon Wildfire » 24. Februar 2010, 17:54

Sgt. Kuntz hat geschrieben:
Wildfire hat geschrieben:Du vergisst Mari Carmen ;)


Kenn ich gar nicht, also kann ich sie nicht vergessen. Telefonnummer vielleicht? Ach nein....

Ist jetzt aber auch ein eigenes Thema, "Die-Hard-Metal-Sammler, die letzte Bastion einer verweiblichten Gesellschaft, oder so", lieber zurück zu den Vinylietten...


Mari Carmen ist eine Spanierin - kann man auf Myspace finden. Hat eine sehr geile Sammlung, sieht sehr gut aus und ist vergeben ;)
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Re: Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Beitragvon Acurus-Heiko » 24. Februar 2010, 18:01

Goatstorm hat geschrieben: Metal ist in erster Linie Ware.


Korrekt.

Goatstorm hat geschrieben: Alles vom Satanisten-Image bis hin zur Fetischisierung von Vinyl dient nur dazu, diesen Warencharakter zu verschleiern. Die Käufer (ja, die Käufer) tun alles mögliche, um möglichst unangepasst zu wirken. Sie KAUFEN Tapes statt CDs, ziehen sich Che-Guevara-Shirts an und besaufen sich auf Festivals. Eine schöne, kleine Illusion, mit Metal tatsächlich etwas bewirken zu können, tatsächlich eine Revolution (LOL...) gegen das Establishment starten zu können. Leider endet der große Selbstbetrug, wenn man erkennt, dass sich die Aufmüpfigkeit im Symbolischen erschöpft.
Der vermeintliche Aufstand gegen den bösen Staat und die böse, böse Industrie, der ja für die ach so unangepasste Metal-Szene eine so große Rolle spielt, ist nur möglich, wenn man Tag für Tag in die Arbeit läuft, sich Geld für T-Shirts und das Sammeln von Tonträgern verdient, um es letztlich wieder in das gleiche System zu pumpen, von dem ich mich als Arbeitskraft durch meinen Wunsch "anders zu sein" abhängig gemacht habe. Ein schöner kleiner Spielplatz, den die Industrie für ihre Kinder hier zum Austoben bereitgestellt hat. Aber wehe, man wird zu übermütig und versucht, den akribisch überwachten Freiraum, der mir im Sandkasten zur Selbstverwirklichung zur Verfügung gestellt wurde, zu verlassen...
In zweierlei Hinsicht praktisch für die Industrie: das System wird a) durch den Dauerkonsum, der für den Drang, sich abzugrenzen unabdingbar ist, am Laufen gehalten und b) die Konsumenten kommen nicht auf wirklich dumme Gedanken, weil sie sich dank Black Metal, Che-Guevara-Shirt und CD-Verweigerung ohnehin schon als Untergrund-Miliz und "Subkultur" wähnen. Für wirklich wesentliche Dinge - wie MetalHart schrieb - bleibt zwischen der ständigen Suche nach Differenz in dieser großen spektakulären Illusion keine Zeit. Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Die Herrschenden sagen danke.

Abgesehen davon, dass alle Konzepte von "Subkultur", die in der "Analyse" oben kurz angesprochen wurden, in der Forschung und in der Realität schon seit etwa 15 Jahren überholt sind und nicht mehr verwendet werden,


Das ist mir neu. Mir begegnet der Begriff nach wie vor sehr häufig. Mag sein, daß er in lebensfernen Forschungszweigen weiterentwickelt wurde, doch für das, was man mit ihm zum Ausdruck bringen will, passt er ganz gut.

Goatstorm hat geschrieben: war es auch nicht der Metal, der in den 1990ern das Vinyl am Leben gehalten hat, sondern die Elektro- und HipHop-Szenen.


Ich habe nichts Gegenteiliges behauptet.

Goatstorm hat geschrieben:Genauso anzuzweifeln ist die Aussage, das Cover habe im Metal verglichen mit anderen Genres einen besonders hohen Stellenwert.


Da widerspreche ich heftigst.

Goatstorm hat geschrieben:Dennoch eine schöne, romantische Vision von Heavy Metal als ein dem Mainstream fernes Refugium, wo Widerstand, die Freiheit der Kunst und wahre Freundschaft unter echten Männern und Musikkennern noch möglich ist, der ich mich selbst auch gerne hingebe. Manchmal wach ich aber dann doch auch und frag mich, ob ich nicht mehr an den Verhältnissen verändern könnte, wenn ich mich im örtlichen Gemeinderat dafür einsetzte, dass das Neubaugebiet endlich mit einer zweiten Ampel an den Ortskern angeschlossen würde, anstatt meinen Tag damit zu verbringen wie ein Zombie vor einem Bildschirm zu sitzen und mich mit Posts über meine aktuellen fünf Lieblingssongs als Teil einer "Untergrund"-Szene zu positionieren. Cui bono?


Wenn Du in die Politik willst, dann unterstütze ich Dich gerne mit Ratschlägen. Da kenne ich mich ganz gut aus :yeah:
Zuletzt geändert von Acurus-Heiko am 24. Februar 2010, 18:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Beitragvon Acurus-Heiko » 24. Februar 2010, 18:03

Acrylator hat geschrieben:Trotzdem eine unterhaltsame Betrachtung von Heiko...


So war es auch in erster Linie gedacht.

Gruß, Heiko
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Re: Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Beitragvon Goatstorm » 24. Februar 2010, 18:29

Acurus-Heiko hat geschrieben:
Goatstorm hat geschrieben: Abgesehen davon, dass alle Konzepte von "Subkultur", die in der "Analyse" oben kurz angesprochen wurden, in der Forschung und in der Realität schon seit etwa 15 Jahren überholt sind und nicht mehr verwendet werden,


Das ist mir neu. Mir begegnet der Begriff nach wie vor sehr häufig. Mag sein, daß er in lebensfernen Forschungszweigen weiterentwickelt wurde, doch für das, was man mit ihm zum Ausdruck bringen will, passt er ganz gut.


Lebensfern? Nicht wirklich. :lol:
Der Begriff ist den 1960er und 1970er-Jahren unter ganz bestimmten gesellschaftlichen und politischen Prämissen entwickelt worden, die schon seit den 1980er-Jahren nicht mehr existieren. Heute gibt es in realiter keine Subkulturen im Sinne des Begriffes mehr, weswegen die IMO nicht allzu lebensfernen Cultural Studies, Soziologien und Europäischen Ethnologien ab den 1990ern sich in der Folge fast vollständig von "Subkultur" gelöst haben und stattdessen unverfänglichere und realitätsgetreuere Termini wie etwa "Szene" oder einfach nur "Kultur" verwenden. Einige pädagogisch vorbelastete "Jugendforscher" alter Schule verwenden den Begriff noch immer, aber das sind alte Gewohnheiten, die an der Realität leider völlig vorbei gehen. Die alte Dichotomie von Sub- und Mainstream gibt es nicht mehr.
Aber das wird mir jetzt zu akademisch. Wenn Du mal auf ein Konzert gehst, können wir uns weiter in persona drüber unterhalten, aber in einem Metalforum komm ich mir irgendwie blöd dabei vor.
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Re: Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Beitragvon Pavlos » 24. Februar 2010, 23:28

Ich höre Metal eigentlich nur, weil ich die Musik geil finde. Nicht wegen Revolution, nicht aus Protest, nicht, um Satan abzufeiern, nicht, um anders zu sein, nicht, um mich elitär zu fühlen, nicht, um mich zu besaufen, nicht, um Underground zu sein, nicht, um Teil von etwas zu sein, nicht, um mir Gedanken darüber zu machen, und schon gar nicht als Flucht aus der Realität. Sorry.
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Re: Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Beitragvon Acurus-Heiko » 24. Februar 2010, 23:40

Pavlos hat geschrieben:Ich höre Metal eigentlich nur, weil ich die Musik geil finde. Nicht wegen Revolution, nicht aus Protest, nicht, um Satan abzufeiern, nicht, um anders zu sein, nicht, um mich elitär zu fühlen, nicht, um mich zu besaufen, nicht, um Underground zu sein, nicht, um Teil von etwas zu sein, nicht, um mir Gedanken darüber zu machen, und schon gar nicht als Flucht aus der Realität. Sorry.


Genau so soll es sein.
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Re: Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Beitragvon Wildfire » 25. Februar 2010, 14:35

Dem kann ich eigentlich nur beipflichten.

Es war sogar so dass ich als ich mit 15 mich näher mit der geliebten Musik auseinanderzusetzen begann und anfing Zines zu lesen die Vorstellung bekam man müsse als Metalfan Bier trinken da dies in der Szene doch sehr gehypt wurde. Ohne eigenen metallischen Umgang und ohne je zuvor ein Konzert besucht zu haben lässt man sich natürlich in dem Alter von den Zines prägen - man will ja keine Fehler machen. Immerhin habe ich mich im Gegensatz zu manchen anderen jungen Leuten mit der Szene und ihren Geflogenheiten einige Jahre auseinandergesetzt bevor ich anfing sie zu betreten oder aktiv nach außen zu tragen.
Das mag natürlich doof klingen, aber wer noch nie 15-16 war kann gerne anfangen Gegenargumente zu bringen. :cool2:
Mit 17 habe ich angefangen Bier zu trinken, die Jahre danach es aus Gewohnheit getan und das teilweise sehr exzessiv - inzwischen schränke ich das sehr stark ein. Ich habe mir nichts mehr zu beweisen und trinke nur noch wenig wenn ich weggehe. Ich bin eigentlich sehr zufrieden damit! Ab und an ein Bier daheim zur Musikverstärkung muss aber sein!
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Re: Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Beitragvon Björn » 25. Februar 2010, 16:16

Wenn's halt nicht so verdammt gut schmecken würde... :hicks:
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Re: Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Beitragvon Acurus-Heiko » 25. Februar 2010, 16:20

Bier? :-X/2 Ich habe noch nie in meinem Leben ein Glas Bier getrunken. Ich habe zwei oder dreimal ein Schluck probiert und feststellen müssen, ich bekomme es nicht herunter.
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Re: Metal und das archaische Vinyl – eine kleine Analyse

Beitragvon Björn » 25. Februar 2010, 16:45

Jetzt hast du mein zutiefst empfundenes Beileid! :tong2:
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