von Fire Down Under » 13. Oktober 2011, 23:55
Heute 2 Durchgänge gehabt (4 Songs kannte ich bereits vorher schon), Erster Eindruck: die Platte ist hammergeil, ans Debüt kommt sie aber nicht ran.
Vorausschicken muss ich dabei aber, dass mich genau wie Raf Blutaxt das Debüt gnadenlos wie ein Panzer überrollt hat und auch noch nach dem drölfundöchzigsten Durchgang in mir immer noch ein derartiges Gefühl der Sehnsucht in mir auslöst wie dies nur sehr wenige Alben bisher in der Lage waren. Dieser Effekt trat bisher bei "Dawn Of Infinity" nicht auf - weswegen das Album aber dennoch großartig sein kann; und dies letztendlich auch ist. Das ist völlig okay so. Außerdem gefiel mir der Gitarrensound auf dem Debüt besser - der Sound auf "Dawn Of Infinity" ist zwar alles andere als schlecht, aber das knarzig-erdige Feeling im Sound geht mir hier etwas ab.
Das war's aber auch schon mit der "Kritik", falls man das so nennen darf, denn musikalisch ziehen die Jungs mal wieder alle Register die man nur ziehen kann. Die Einfälle und Melodien die hier zum Vorschein kommen sind der pure Wahn, die Songs sind alle auf der einen Seite dermaßen verspielt aber trotzdem unglaublich präzise auf den Punkt gebracht. Ganz groß. Apropos groß: die Gesangsleistung von Will ist absolut erstklassig und wertet das Material zusätzlich noch auf. Es ist zwar schwer, etwas zu behaupten, aber ich denke nicht, dass die Songs mit Horton als Sänger (so klasse und passend ich seinen Gesang auf dem Debüt fand!) so funktioniert hätten wie sie dies tun.
Favoriten bis anhin:
- Lightyears On: startet mit einem lockeren Riff und geht danach ohne Vorwarnung in einen Melodienoverkill ĂĽber. SAGENHAFTE Gitarrenarbeit!!! Perfekter Song!
- The Green Knight: folkig, episch, kauziger Gesang, dazu Melodien bis der Arzt kommt. Alles was ich geil finde in einen wunderbaren Song kanalisiert.
- The Tor: Der pure Wahn. Die BATHORY/ATLANTEAN KODEX-mässigen Einflüsse heben diesen Song in nahezu unerreichbare Sphären. Leck mich fett, do! Grösser gehts kaum!
- Under The Greenwood Tree: Hier kommen (allein schon im Titel) einmal mehr die episch-folkigen Klänge, wie sie für DARK FOREST typisch sind zum Tragen. Wundervoll...
- Black Delta: Dieser Song erinnert mich streckenweise an - obacht! - alte HELLOWEEN. Hier muss ich - insbesondere der Gitarrenarbeit wegen - des öfteren an "Walls of Jericho" denken, auch wenn das ganze hier was anderes ist und natürlich nicht so evil wie "WOJ" dahergeholzt kommt.