von Siebi » 20. Dezember 2011, 19:10
Ei ei ei, ich kann auf den ersten drei LPs der Metallimen keinen einzigen schwachen Song nennen. Alles lieb gewonnene Songs, Klassikeralben, dreifacher Fingerzeig einer Szene. Was fĂŒr ein Potenzial schon in jungen Teenie- und Twenjahren in dieser Truppe steckte, unglaublich und unerreicht fĂŒr mich!
"Ride The Lighning" ist fĂŒr mich die Quintessenz von Speed, Melodie, HĂ€rte und Anspruch in einen fulminanten Sound gepackt. Acht Songs fĂŒr die Ewigkeit, besser geht Vielseitigkeit auf einer Heavy Metal-Platte nicht.
"Kill 'Em All" ist ein Traum an schnellem Riffing, dazu viele Breaks und tolle Soli und alles in nachvollziehbare Songs gepackt. Der höhenlastige Sound gefÀllt mir auch, vor allem der von Hi-Hat und Becken und dann diese Rhythmusgitarren. Klassischer Gibson Flying V-Sound mit DiMarzio-PickUps, wie ihn die Scorpions zu diesen Zeiten perfekt zelebriert haben.
Die "Master Of Puppets" krönt die Entwicklung der Band hin zu erwachseneren Strukturen, Melodien werden gröĂer, die Arrangements ausgefeilter, die Produktion raumgreifender und Hetfield auf dieser Scheibe mit der fĂŒr mich besten Gesangsleistung seiner Karriere. Einzig "Orion", das von mir keine Höchstnote bekommt und deshalb ist "MOP" meine Nummer drei auf dem Metallistockerl.
Alles was danach kam, höre ich so gut wie gar nicht mehr. Die Justice-Platte gefiel mir zu Beginn noch sehr gut, finde sie heute definitiv zu lang und höre mir, wenn, nur vereinzelt Songs an. "Eye Of The Beholder", "Dyer's Eve", "Blackened" oder "Harvester Of Sorow". Ja, die sind gut.