Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig?

Schreibt euch die Finger wund über das große Thema "Metal" - über neue Platten, neue Bands, Konzerte etc.

Moderator: Loomis

Re: Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig

Beitragvon Odium » 6. März 2014, 22:47

Fire Down Under hat geschrieben:
Odium hat geschrieben:
Fire Down Under hat geschrieben:
Odium hat geschrieben:
Wobei ich ihn schon für Ü20 gehalten habe auf Fb, bevor ich dann zu meiner großen Erheiterung mal wieder ins Board geschaut habe. :lol:

Und Du bleibst gefälligst auch wieder da, verstanden? :angry2:


Nö.

Wobei, wenn mein geschätzter Kollege Thunderstryker weiterhin für solch famose Unterhaltung sorgt, überleg' ich es mir.

:harrr:

Vielleicht.

Was gibts da zu überlegen? :angry2:

Kommst Du wenigstens zum KIT oder kommst Du zum KIT?


Nö.
Was der Fuck.
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Re: Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig

Beitragvon Fire Down Under » 6. März 2014, 22:48

Odium hat geschrieben:
Fire Down Under hat geschrieben:
Odium hat geschrieben:
Fire Down Under hat geschrieben:
Odium hat geschrieben:
Wobei ich ihn schon für Ü20 gehalten habe auf Fb, bevor ich dann zu meiner großen Erheiterung mal wieder ins Board geschaut habe. :lol:

Und Du bleibst gefälligst auch wieder da, verstanden? :angry2:


Nö.

Wobei, wenn mein geschätzter Kollege Thunderstryker weiterhin für solch famose Unterhaltung sorgt, überleg' ich es mir.

:harrr:

Vielleicht.

Was gibts da zu überlegen? :angry2:

Kommst Du wenigstens zum KIT oder kommst Du zum KIT?


Nö.

Und wann sollen wir den Leuten im Team endlich mal auf die Nerven gehen? Alleine macht's nur halb so viel Spaß... :cry:
:ahasoso:

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Re: Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig

Beitragvon TheSchubert666 » 6. März 2014, 22:54

Lustig isses hier.... hahaha

Also zurück zum Thema.
Wichtig für mich in meiner Entwicklung meiner Musikleidenschaft waren drei Alben, die ich damals Mitte der 80er auf Kassette von meinem Onkel bekam:

Judas Priest - Screaming for Vengeance
Judas Priest - Defenders of the Faith
Scorpions - World Wide Live

Und die hörte ich rauf und runter damals. Heutzutage genieße ich diese zwei dieser Platten hin und wieder, die dritte hingegen (Scorpions) habe ich - zumindest glaube ich so - seit Anfang der 90er nicht mehr auf gelegt. Ist einfach nicht mehr meine Musik, auch wenn der Klausi, Rudi und seine Jungs doch wirklich guten Hard-Rock in ihren Anfangstagen zelebriert haben.

Und einige Jahre später habe ich mir dann von meinem Taschengeld meine ersten eigenen Platten (Die Toten Hosen - Ein kleines bisschen Horrorschau und Helloween - Live in the U.K.) gekauft. Und so gings weiter. Is nicht wirklich spektakulär, ich weiß.
"Drei bringa vill z´samm, wenn zwaa ned neired´n!!"
Meine Sammlung : http://www.musik-sammler.de/sammlung/thewitchking
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Re: Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig

Beitragvon Hairy Giant » 7. März 2014, 02:45

Na, dann will ich hier doch auch mal meinen Senf dazugeben, nachdem dieser schöne Thread wieder aus der Versenkung aufgetaucht ist... :smile2:

Meine früheste Jugend wurde musikalisch von Volksmusik und deutschem 70er-Schlager bestimmt; dies lag maßgeblich an meinen Eltern, die regelmäßig die „Hitparade“ und diverse volkstümliche Schunkelsendungen im Schwarzweiß-TV konsumierten. Ab und zu schauten sie auch „Disco“ mit Ilja Richter – und genau diese Sendung war es, die mich, sehr zu meiner Eltern Leidwesen, mit (naja) harter Gitarrenmucke infizierte. Eines Abends traten da nämlich Status Quo mit „Rockin' all over the World“ auf...und ich war begeistert.
Leider konnte ich im zarten Alter von 6 Jahren noch kein Wort Englisch, so dass ich mir weder den Namen dieser sagenhaften, langhaarigen Gestalten, geschweige denn den Namen des Songs merken konnte. Allerdings konnte ich mir lautmalerisch den Refrain (...and I like it, I like it...) halbwegs zusammenreimen, so dass ich meiner Ma fortan tierisch auf den Senkel ging, sie solle mir bitte, bitte dieses „Enaleididdl“ kaufen.
Ich muss es meiner Mum hoch anrechnen, dass sie tatsächlich in detektivischer Kleinarbeit und „Enaleididdl“-singend von Plattenladen zu Plattenladen rannte, um herauszufinden, wer das wohl sein könnte...jedenfalls bekam ich zu meinem 7. Geburtstag meinen ersten eigenen Mono-Kassettenrecorder inklusive der heißersehnten Status Quo-Kassette. Die lief dann Tag und Nacht, Morgens und Abends, so dass meine armen Ellis wahrscheinlich sehr bald ihr Engagement bitter bereut haben. Aber es sollte schlimmer kommen.

In der 5. Klasse hatte ich einen Mitschüler, der schon zweimal sitzengeblieben und dementsprechend 2 Jahre älter als der Rest von uns war – also schrecklich erwachsen und in höchstem Maße bewundernswert,
Heinrich (so hieß er) hörte am liebsten eine unfassbare Krachcombo aus Australien, die, in den Augen und Ohren meiner Mitschüler, Gesang durch nervenzerfetzendes Gekreisch ersetzte.
Ich war neugierig und sprach ihn darauf an – und am nächsten Tag brachte er mir ein Mixtape mit, auf dem, neben damaligen Charttiteln, auch „Whole Lotta Rosie“ von AC/DC enthalten war. Was soll ich sagen – ich war begeistert und ließ ihn nicht mehr in Ruhe, bis er mir ein komplettes AC/DC-Tape zusammengestellt hatte. Von da an waren Status Quo passé...und das Nervenkostüm meiner Eltern ebenfalls.

Irgendwann (ich glaube ich war etwa 10 Jahre alt) bekam ich dann auch einen ersten, eigenen Plattenspieler, den ich natürlich mit einem AC/DC-Album einweihte. Auch wenn meine Mutter verzweifelt riet, dass „Stelles & Co“ (= Status Quo, meine Ma kann auch gut Lautmalen) doch „viel, viel schöner wären und sich nicht so anhören würden, als hätten sie in die Stromleitung gefasst“, war mein erstes, selbsterworbenes Album die „Highway to Hell“.

Das ging dann eine Weile so weiter, diverse andere Alben von Angus & Co folgten, ich beteiligte mich mit Zähnen und Klauen am „AC/DC vs. Kiss – Kleinkrieg“, der in meiner Klasse tobte und betrauerte mit Heinrich ausgiebig den Tod von Bon Scott, von dem wir aus der „Bravo“ erfuhren. Bei dieser Gelegenheit bemerkte ich, dass in jener Postille, neben den üblichen charttauglichen Pfannkuchengesichtern, auch über andere, „knüppelharte“ Bands mit langen Haaren berichtet wurde.
Also begann ich meine Fühler auszustrecken, wo man diese ganzen verwegenen Combos zu hören bekommen könnte. Ich schaute verbissen all die Musiksendungen, die damals auf den drei Kanälen liefen und quälte mich durch allerlei Disco- und Plüschpop-Rotz, in der Hoffnung, etwas NOCH härteres als AC/DC zu entdecken.
Und dann geschah es tatsächlich: In einem „Musikladen-Special“ sollte eine Band namens „Saxon“ auftreten, von denen ich bereits in der Bravo gelesen hatte. An besagtem Tag bin ich extra früh ins Bett gegangen, nur um mich um ca. 22.30 Uhr heimlich ins dunkle Wohnzimmer zu schleichen und den „Musikladen“ zu schauen. Was ich sah, war mein persönlicher Einstieg in den echten Heavy Metal – Biff und seine Mannen hatten gerade die „Strong Arm of the Law“ auf die Menschheit losgelassen und liessen es in dieser Sendung 45 Minuten lang krachen, inklusive brennender Flying V und allerlei faszinierendem Gepose. Großartig!
Am nächsten Tag habe ich meinen jüngeren Bruder bequatscht, einen Teil seines Taschengeldes zu opfern, damit wir uns gemeinsam die „beste Platte der Welt“ kaufen konnten. Gesagt getan – und seit jenem Tag hat ebendieses Album auch einen ganz besonderen Stellenwert für mich.
Vor allem aber entdeckte ich in jenem Plattenladen („Elpi“ in Hagen) endlich die langersehnte Quelle, all die faszinierenden Bands aus der Bravo kennenzulernen – und noch viele weitere mehr. Da man dort noch nicht in Platten reinhören konnte, investierte ich mein Taschengeld also in diverse Sampler und wünschte mir dann die kompletten Alben von den Bands, die mir gefielen, zum Geburtstag, Weihnachten und ähnlichen Anlässen.
So lernte ich dann nach und nach die NWOBHM kennen, fand neue Faves in Angel Witch und Demon und sammelte nach und nach eine recht erkleckliche Plattensammlung heran. Mein Einstieg in NOCH härtere Mucke kam dann über einen Freund meines Bruders, der irgendwann einen ganzen Stapel LPs anschleppte, die er seinem älteren Bruder aus dem Regal gemopst hatte. Unter anderem waren das „Head on“ von Samson, die „Wildcat“ von den Tygers...und „Ace of Spades“ von Motörhead.
Letztere fand der Kumpel meines Bruders „viel zu hart und krachig“...und ich liebte sie! Also wurde nach und nach der komplette Backkatalog von Lemmy und Co. herangekauft. Lange Zeit waren Motörhead und Tank das härteste, was ich damals kannte...bis ich irgendwann in „Mel Sondock's Hitparade“ im Radio eine Combo namens „Metallica“ zu hören bekam. Aber das ist eine andere Geschichte...

Hier noch die 10 Alben, die mich in meiner Metal-Frühphase besonders geprägt haben:

Status Quo: Rockin' all over the World
AC/DC: Let there be Rock
AC/DC: Highway to Hell
Saxon: Strong Arm of the Law
Saxon: Wheels of Steel
Angel Witch: Angel Witch
Demon: The Unexpected Guest
Motörhead: Ace of Spades
Quartz: Stand up and fight
Black Sabbath: Mob Rules

:yeah:
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Re: Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig

Beitragvon darklord » 7. März 2014, 02:48

Thunderstryker hat geschrieben:Holg kann ich es nicht recht machen; wenn ich die Platten einer Band nicht habe, kenne ich noch keine gute Musik,
wenn ich die Platten habe, habe ich mehr, als ich brauche :ehm:

Man darf den Mann einfach nicht im falschen Moment ernst nehmen. Außerdem geht es nicht darum wie viele Platten man hat sondern darum wie viele von Gravestone oder Judas Priest sind (siehe Seite 3).

Ich könnte hier inzwischen noch ein Kapitel über Klaus Schulze und Tangerine Dream hinzufügen, aber das wär ja offtopic.
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Re: Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig

Beitragvon birdrich » 7. März 2014, 02:58

Hairy Giant hat geschrieben:Na, dann will ich hier doch auch mal meinen Senf dazugeben, nachdem dieser schöne Thread wieder aus der Versenkung aufgetaucht ist... :smile2:

Meine früheste Jugend wurde musikalisch von Volksmusik und deutschem 70er-Schlager bestimmt; dies lag maßgeblich an meinen Eltern, die regelmäßig die „Hitparade“ und diverse volkstümliche Schunkelsendungen im Schwarzweiß-TV konsumierten. Ab und zu schauten sie auch „Disco“ mit Ilja Richter – und genau diese Sendung war es, die mich, sehr zu meiner Eltern Leidwesen, mit (naja) harter Gitarrenmucke infizierte. Eines Abends traten da nämlich Status Quo mit „Rockin' all over the World“ auf...und ich war begeistert.
Leider konnte ich im zarten Alter von 6 Jahren noch kein Wort Englisch, so dass ich mir weder den Namen dieser sagenhaften, langhaarigen Gestalten, geschweige denn den Namen des Songs merken konnte. Allerdings konnte ich mir lautmalerisch den Refrain (...and I like it, I like it...) halbwegs zusammenreimen, so dass ich meiner Ma fortan tierisch auf den Senkel ging, sie solle mir bitte, bitte dieses „Enaleididdl“ kaufen.
Ich muss es meiner Mum hoch anrechnen, dass sie tatsächlich in detektivischer Kleinarbeit und „Enaleididdl“-singend von Plattenladen zu Plattenladen rannte, um herauszufinden, wer das wohl sein könnte...jedenfalls bekam ich zu meinem 7. Geburtstag meinen ersten eigenen Mono-Kassettenrecorder inklusive der heißersehnten Status Quo-Kassette. Die lief dann Tag und Nacht, Morgens und Abends, so dass meine armen Ellis wahrscheinlich sehr bald ihr Engagement bitter bereut haben. Aber es sollte schlimmer kommen.

In der 5. Klasse hatte ich einen Mitschüler, der schon zweimal sitzengeblieben und dementsprechend 2 Jahre älter als der Rest von uns war – also schrecklich erwachsen und in höchstem Maße bewundernswert,
Heinrich (so hieß er) hörte am liebsten eine unfassbare Krachcombo aus Australien, die, in den Augen und Ohren meiner Mitschüler, Gesang durch nervenzerfetzendes Gekreisch ersetzte.
Ich war neugierig und sprach ihn darauf an – und am nächsten Tag brachte er mir ein Mixtape mit, auf dem, neben damaligen Charttiteln, auch „Whole Lotta Rosie“ von AC/DC enthalten war. Was soll ich sagen – ich war begeistert und ließ ihn nicht mehr in Ruhe, bis er mir ein komplettes AC/DC-Tape zusammengestellt hatte. Von da an waren Status Quo passé...und das Nervenkostüm meiner Eltern ebenfalls.

Irgendwann (ich glaube ich war etwa 10 Jahre alt) bekam ich dann auch einen ersten, eigenen Plattenspieler, den ich natürlich mit einem AC/DC-Album einweihte. Auch wenn meine Mutter verzweifelt riet, dass „Stelles & Co“ (= Status Quo, meine Ma kann auch gut Lautmalen) doch „viel, viel schöner wären und sich nicht so anhören würden, als hätten sie in die Stromleitung gefasst“, war mein erstes, selbsterworbenes Album die „Highway to Hell“.

Das ging dann eine Weile so weiter, diverse andere Alben von Angus & Co folgten, ich beteiligte mich mit Zähnen und Klauen am „AC/DC vs. Kiss – Kleinkrieg“, der in meiner Klasse tobte und betrauerte mit Heinrich ausgiebig den Tod von Bon Scott, von dem wir aus der „Bravo“ erfuhren. Bei dieser Gelegenheit bemerkte ich, dass in jener Postille, neben den üblichen charttauglichen Pfannkuchengesichtern, auch über andere, „knüppelharte“ Bands mit langen Haaren berichtet wurde.
Also begann ich meine Fühler auszustrecken, wo man diese ganzen verwegenen Combos zu hören bekommen könnte. Ich schaute verbissen all die Musiksendungen, die damals auf den drei Kanälen liefen und quälte mich durch allerlei Disco- und Plüschpop-Rotz, in der Hoffnung, etwas NOCH härteres als AC/DC zu entdecken.
Und dann geschah es tatsächlich: In einem „Musikladen-Special“ sollte eine Band namens „Saxon“ auftreten, von denen ich bereits in der Bravo gelesen hatte. An besagtem Tag bin ich extra früh ins Bett gegangen, nur um mich um ca. 22.30 Uhr heimlich ins dunkle Wohnzimmer zu schleichen und den „Musikladen“ zu schauen. Was ich sah, war mein persönlicher Einstieg in den echten Heavy Metal – Biff und seine Mannen hatten gerade die „Strong Arm of the Law“ auf die Menschheit losgelassen und liessen es in dieser Sendung 45 Minuten lang krachen, inklusive brennender Flying V und allerlei faszinierendem Gepose. Großartig!
Am nächsten Tag habe ich meinen jüngeren Bruder bequatscht, einen Teil seines Taschengeldes zu opfern, damit wir uns gemeinsam die „beste Platte der Welt“ kaufen konnten. Gesagt getan – und seit jenem Tag hat ebendieses Album auch einen ganz besonderen Stellenwert für mich.
Vor allem aber entdeckte ich in jenem Plattenladen („Elpi“ in Hagen) endlich die langersehnte Quelle, all die faszinierenden Bands aus der Bravo kennenzulernen – und noch viele weitere mehr. Da man dort noch nicht in Platten reinhören konnte, investierte ich mein Taschengeld also in diverse Sampler und wünschte mir dann die kompletten Alben von den Bands, die mir gefielen, zum Geburtstag, Weihnachten und ähnlichen Anlässen.
So lernte ich dann nach und nach die NWOBHM kennen, fand neue Faves in Angel Witch und Demon und sammelte nach und nach eine recht erkleckliche Plattensammlung heran. Mein Einstieg in NOCH härtere Mucke kam dann über einen Freund meines Bruders, der irgendwann einen ganzen Stapel LPs anschleppte, die er seinem älteren Bruder aus dem Regal gemopst hatte. Unter anderem waren das „Head on“ von Samson, die „Wildcat“ von den Tygers...und „Ace of Spades“ von Motörhead.
Letztere fand der Kumpel meines Bruders „viel zu hart und krachig“...und ich liebte sie! Also wurde nach und nach der komplette Backkatalog von Lemmy und Co. herangekauft. Lange Zeit waren Motörhead und Tank das härteste, was ich damals kannte...bis ich irgendwann in „Mel Sondock's Hitparade“ im Radio eine Combo namens „Metallica“ zu hören bekam. Aber das ist eine andere Geschichte...

Hier noch die 10 Alben, die mich in meiner Metal-Frühphase besonders geprägt haben:

Status Quo: Rockin' all over the World
AC/DC: Let there be Rock
AC/DC: Highway to Hell
Saxon: Strong Arm of the Law
Saxon: Wheels of Steel
Angel Witch: Angel Witch
Demon: The Unexpected Guest
Motörhead: Ace of Spades
Quartz: Stand up and fight
Black Sabbath: Mob Rules

:yeah:

Die von Dir genannten Alben haben mich in meiner Ursuppenphase nicht geprägt -bis auf die Angel Witch- sind aber alles Alben, die auch heute noch KNALLEN/bis auf die Mob rules, die ist so lala, wie alles nach den fab four von Black Sabbath, auch die ach so gehypte Born again hätte niemals geboren werden dürfen. Black Sabbath sind Album eins bis vier, den Rest spar ich mir. Dio konnte besser singen, doch nach Black Sabbath sollte es nie mehr klingen.
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Re: Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig

Beitragvon Hairy Giant » 7. März 2014, 03:16

@birdrich:
Bzgl. Black Sabbath geb' ich Dir sogar (teilweise) recht, allerdings finde ich die Ozzy-Ära bis einschließlich der "Sabbath bloody Sabbath" absolut großartig, nicht nur die angesprochenen "Fab Four".
Allerdings kannte ich die alten Scheiben zum damaligen Zeitpunkt noch nicht, das kam erst ein paar Jahre später (und bedurfte eine gewisse Eingewöhnungszeit, da die Mob Rules alles war, was ich damals von Sabbath kannte und Ozzy anfangs...nunja...eben gewöhnungsbedürftig war :wink: ).
Die "Mob Rules" war allerdings auch meine erste Berührung mit Dio und seiner absolut MÄCHTIGEN Stimme, so dass ich von da an auch den Rest seines damaligen Schaffens erkundete. Klar ist die Dio-Sabbath-Ära nicht mit der Ozzy-Phase zu vergleichen, großartige Songs hat sie nichtsdestotrotz hervorgebracht. Bei "Sign of the Southern Cross" oder "Heaven & Hell" bekomme ich noch heute eine Gänsepelle vor Ehrfurcht...
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Re: Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig

Beitragvon birdrich » 7. März 2014, 03:36

Hairy Giant hat geschrieben:@birdrich:
Bzgl. Black Sabbath geb' ich Dir sogar (teilweise) recht, allerdings finde ich die Ozzy-Ära bis einschließlich der "Sabbath bloody Sabbath" absolut großartig, nicht nur die angesprochenen "Fab Four".
Allerdings kannte ich die alten Scheiben zum damaligen Zeitpunkt noch nicht, das kam erst ein paar Jahre später (und bedurfte eine gewisse Eingewöhnungszeit, da die Mob Rules alles war, was ich damals von Sabbath kannte und Ozzy anfangs...nunja...eben gewöhnungsbedürftig war :wink: ).
Die "Mob Rules" war allerdings auch meine erste Berührung mit Dio und seiner absolut MÄCHTIGEN Stimme, so dass ich von da an auch den Rest seines damaligen Schaffens erkundete. Klar ist die Dio-Sabbath-Ära nicht mit der Ozzy-Phase zu vergleichen, großartige Songs hat sie nichtsdestotrotz hervorgebracht. Bei "Sign of the Southern Cross" oder "Heaven & Hell" bekomme ich noch heute eine Gänsepelle vor Ehrfurcht...

Nur zur Klarstellung: Heaven&Hell und Mob rules sind großartige Alben, insbesondere die H&H, ich wäre taub, wenn ich das in Frage stellen würde. Aber das hat mit BS/wie ich sie liebe nichts am Hut.Und die Born again ist für mich pain again, Gillan und Dio sind stimmlich Welten von Ozzy entfernt, aber das hat nichts mit Black Sabbath zu tun. Und Tony Martin war auch ein besserer Sänger, aber es hat nie mehr boom gemacht. Und die neue Black Sabbath mit Ozzy ist auch scheiße.
Was würdest Du denn von einer neuen Deep Purple-Scheibe halten, auf der Ozzy krächzt?
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Re: Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig

Beitragvon Siebi » 7. März 2014, 10:23

@Hairy Giant: sehr sehr geil! Erlebe grade meinen Werdegang in Gedanken wieder. Top!
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Re: Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig

Beitragvon Prof » 7. März 2014, 10:41

Top-Beitrag des neuen Riesen, in der Tat, danke dafür. An den Musikladen-Auftritt von Saxon erinnere ich mich zwar nicht, dafür aber an ihre Beat Club-Show. Das muss zu derselben Zeit gewesen sein, oder vielleicht noch etwas früher?
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Re: Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig

Beitragvon Ulle » 7. März 2014, 10:56

In der Tat ein sehr geiler Beitrag :yeah:

Bei mir ging es ja altersbedingt erst so fünf Jahre etwas später los, vielleicht bin ich deshalb bis heute nicht DER große NWoBHM-Fan.
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Re: Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig

Beitragvon Ulle » 7. März 2014, 11:25

Meine Eltern hatten ein paar Singles (die üblichen 60er-Schlager) und einige Hit-Compilations der 70er, ausschließlioch oldschool in Deutsch. Klein-Ulle war schon immer fixiert auf Musik und begann so mit drei Jahren ununterbrochen den ganzen Kram aufzulegen und zu hören. Da er sich nicht traute, während Musik lief auf dem Boden zu stehen (!), legte er immer schnell ne Platte auf und bevor die Musik losging rannte er schnell zum Wohnzimmersessel und jumpte da rein. Wahrscheinlich schon damals eine Tanz-Aversion. Da die motorischen Fähigkeiten so Mitte bis Ende der 70er noch nicht ausgeprägt waren, kam es vor, dass der Bub immer mal wieder in die Küche rannte, den Tonarm in den Händen hielt und sagte "Mama, Lala kaputt!" :smile2:

Als ich dann etwas bewusster Musik hörte und bei dem Freund meiner Cousine immer wieder mal Platten auslieh und die überspielte, war dieses bis heute heiß geliebte Album mein eigentlicher Einstieg.
Bild
Das klang irgendwie viel intensiver als der ganze Kram von meinen Erzeugern, war ganz anders und hatte tolle Melodien.

So Mitte der Achtziger hatte ich dann meine Pop-Phase (den Pop dieser Zeit mag ich auch bis heute), dann gab es hardrockigere Sachen wie Van Halen oder Europe und dann schleifte der General von seinem Bruder dieses Album hier an:
Bild
Das fand ich nicht zu hart, irgendwie schon interessant, aber so richtig gepackt hatte es mich nicht.

Kurz darauf erschien aber schon die hier:
Bild
Das Cover hatte ich schon im Plattenladen bewundert, die Kohle war aber nicht da.
Jedenfalls klang das hier melodisch, dennoch hart, einfach anders. Ich war gefesselt.

Parallel bekam ich die zehnte Tape-Kopie einer zehnten Kopie von diesem neu erschienen Album hier in die Finger:
Bild
Viel härter als Maiden, irgendwie sperriger, nicht so melodisch, Sound des Tapes beschissen - aber hatte was.

Insgeheim war ich auf der Suche nach etwas, das klang wie Maiden, aber vielleicht noch einen Tick schneller.
Anfang 1987 erschien dieses Ding hier und wurde am Erscheinungstag gekauft:
Bild
Das war meine Welt! Ich sagte sogar die Einladung zu nem Geburtstag eines Kumpels ab und behauptete ich sei krank, weil ich immer und immer wieder dieses Album hören musste.

Es ging weiter mit deutschen Bands wie Rage oder den ganz frühen Blind Guardian und so Ende 1988 kaufte ich dann meinen ersten Metal Hammer und das Rock Hard, es öffnete sich eine neue Tür und ich fraß alles in mich hinein. So kam ich dann zum US Metal und zu Bands wie Titan Force, Powermad, Over Kill, Death Angel usw. - ich war komplett infiziert und begann parallel auch Gitarre zu spielen.

Anfang 1989 las ich im Rock Hard eine Kritik zum Dream Theater-Debüt. Die hohen Wertungen fand ich beeindruckend, die Kritik auch, aber das Cover sah so schleimig aus und da wurde auch was von Hard Rock und Jazz usw. geschrieben - PFUI!
Kurz vor Weihnachten lief in HR3 Hard 'N Heavy (uiiii, ja, das war für meine Entwicklung auch immens wichtig) ein Song, der nicht angesagt wurde. Nach ungefähr 30 Sekunden wusste ich dennoch: Das muss Dream Theater sein. Es handelte sich in der Tat um "A Fortune in Lies", wie der Moderator Jörg Eckrich (R.I.P.) dann auch bestätigte. Ich hatte den Song aufgenommen und das Ding lief über die Weihnachtsfeiertage ununterbrochen. Das war das Beste, was ich jemals gehört hatte! Als die nervigen Feiertage endlich rum waren, bin ich sofort in den Zug gestiegen, zum Dealer des Vertrauens gefahren und habe WDADU verhaftet. Das hörte ich dann über Monate täglich mehrmals, ein neues Universum für mich!
Bild
Bis heute hat mich kein anderes Album jemals wieder so gepackt, auch wenn noch viele Klassiker folgen sollten.
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Re: Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig

Beitragvon Punisher » 7. März 2014, 11:47

Sehr coole Erzählungen hier! Vielen Dank!!! :yeah: :yeah:

Da fühlt man sich gleich in die Zeit zurückversetzt, als alles "neu" und "aufregend" gewesen ist und man bei jeder Platte neue Welten entdeckt hat. Bei mir war zwar altersbedingt alles ein paar Jahre später als z.B. bei Ulle und Hairy Giant, aber die Erfahrungen und Gefühle, die man beim Eintauchen in eine neue Welt hatte, werden bei uns allen vermutlich recht ähnlich gewesen sein...egal ob das 1978, 1988, 1998 oder 2008 passierte.

Werde meinen "Werdegang" auch bald posten.
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Re: Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig

Beitragvon Acrylator » 7. März 2014, 12:27

Ulle hat geschrieben:Klein-Ulle war schon immer fixiert auf Musik und begann so mit drei Jahren ununterbrochen den ganzen Kram aufzulegen und zu hören. Da er sich nicht traute, während Musik lief auf dem Boden zu stehen (!), legte er immer schnell ne Platte auf und bevor die Musik losging rannte er schnell zum Wohnzimmersessel und jumpte da rein. Wahrscheinlich schon damals eine Tanz-Aversion. Da die motorischen Fähigkeiten so Mitte bis Ende der 70er noch nicht ausgeprägt waren, kam es vor, dass der Bub immer mal wieder in die Küche rannte, den Tonarm in den Händen hielt und sagte "Mama, Lala kaputt!" :smile2:

Großartig! :lol:

Den Rest hätte man sich ja fast schon denken können, wenn man dich ein wenig kennt, aber dennoch interessant!
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Re: Welche Scheiben waren für Eure Metal-Entwicklung wichtig

Beitragvon wyrm » 7. März 2014, 12:29

Hallo Zusammen,

toller Thread und tolle Geschichten. Das hat mich einwenig animiert, meinen eigenen musikalischen Werdegang ein wenig zu reflektieren.

In meiner Familie hört niemand Rock oder gar Heavy Metal und so war es für mich ein langer und oft auch steiniger Weg zu meiner Musik.

Das erste Mal, dass ich mich neben Kinderliedern für Musik interessiert habe, dürfte ca. ~1987 im Alter von 7 Jahren gewesen sein. Wir waren mit der Familie zum Urlaub in Italien. Dort hörte ich aus irgendeinem Lautsprecher –wie sich später herausstellte- Gianna Nannini trällern. Ich war hin und weg von der rauchigen weiblichen Stimme und konnte sogar meine Eltern direkt überzeugen, einen Tonträger der Dame zu erwerben. Ihnen war Gianna Nannini wohl geläufig und konnten somit auch zielstrebig eine CD erwerben. Ich war sowohl von der funkelnden kleinen CD (Meine Eltern hatten zwar schon einen CD-Spieler, aber bis dato keine CDs) als auch vom musikalischen Inhalt begeistert. Meine Eltern waren der Musik wohl auch nicht abgeneigt und so wuchs ihr Repertoire an Gianna Nannini Tonträgern, woran auch ich meine Freude hatte.

Der erste Kontakt zum (Heavy) Metal kam dann etwa 5 Jahre später und zwar im Musikunterricht in der Schule. Wir hatten gerade eine neue Musik-Referendarin und –weshalb auch immer- durften wir eines Tages unsere Lieblingsmusik mitbringen, die dann der Klasse vorgespielt wurde. Da etwa 15 Tonträger mitgebracht wurden und eine Schulstunde nur 45 Minuten hat, wurden jedem 2 Minuten für seine Musik zugestanden. Irgendwann war ein Martin an der Reihe, der hatte die „And Justice for All…“ von Metallica dabei. Track 4 sollte gespielt werden. Nach der mehr oder weniger spektakulären ersten Minute fragte die Lehrerin, ob sich die Musik denn noch ändern würde. Dies wurde von Martin bestätigt und so wurde ins letzte Drittel des Songs gespult. Was soll ich sagen, ich war total baff. Ich konnte zwar die Musik an sich noch gar nicht erfassen, so überrascht war ich, war aber total begeistert vom Gitarren- und Drumsound und den Harmonien. Ich musste unbedingt mehr als eine Minute davon hören. Ich konnte auch kaum glauben, dass es sich bei den beiden Ausschnitten um den gleichen Song handelte. Noch am gleichen Tag musste ich zum Neckermann um mir die CD zu kaufen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Tag und Nacht konnte ich die CD im Dauerdurchlauf hören, ohne dass mir dabei langweilig wurde. Gianna Nannini war da schnell vergessen. Bald hatte ich auch Kill em All, Ride the Lightning, die Schwarze und zuletzt auch Master of Puppets. Das schwarze Album war dann das erste Metallica-Album, das mich nicht zu 100% überzeugt hatte. Trotzdem verbrachte ich viel viel Zeit damit, besagte Alben zu hören. Da meine Eltern alles andere als Freunde der Musik waren, „durfte“ ich mir diese jetzt selbst kaufen. Außerdem wurde mir die Musik immer schlecht geredet…. Aber man weiss ja, wozu sowas im Normalfall führt.

Beim Kauf einer der Alben empfahl mir ein etwa 10 Jahre älterer Kunde die „Persecution Mania“ von Sodom. Ich beäugte die CD skeptisch, empfand eine dezente Faszination für das Cover, kaufte die CD aber nicht direkt, da ich ja nur Geld für den Metallica-Tonträger hatte. Mir ging das Sodom-Cover aber nicht aus dem Kopf und etwas später konnte ich mir dann auch die Persecution Mania kaufen. Der Musikalische Inhalt konnte mich zu dem Zeitpunkt aber nicht begeistern. Mir war das zu wirr und konfus und natürlich zu unharmonisch. Lediglich „Iron Fist“ hörte ich mir regelmäßig an. So hörte ich weiter Metallica, während in meinem Freundeskreis mittlerweile eigentlich nur noch Crossover wie Clawfinger oder Dog Eat Dog gehört wurde. 1996 wurde mit großen Werbeplakaten dann ein neues Metallica-Album angekündigt. Ich war richtig scharf darauf und ging auch pünktlich zum Erscheinungstermin in die Musikabteilung vom Müller. Dort war auch schon ein riesiger Haufen Load CDs. Natürlich wurde die CD direkt mitgenommen. Ich habe aber trotz sehr vieler Durchläufe nie Zugang zu dem Album gefunden und war schon ein wenig enttäuscht von „Meiner Band“.

Meine ältere Schwester hatte zu der Zeit einen Freund, der wohl auch Heavy Metal hörte. Er wollte sich die Load mal anhören und ich bekam dafür:
Ritche Blackmores Rainbow
Rainbow – Rising
Manowar – Battle Hymns
Und einen Black Sabbath Sampler über die ersten 5 Alben.

Ich liebte Rainbow und insbesondere Dios stimme. Und auch Black Sabbath lief in Dauerrotation. Auch Manowar gefiel mir, aber nie so gut wie meine anderen neuen CDs. Ich musste einfach mehr von Dio und Black Sabbath haben und so fing ich an, mir alles von und mit Black Sabbath und Dio zu erwerben…. und das war gar nicht mal so einfach. Oft mussten die Tonträger im CD-Geschäft bestellt werden und konnten nach wochenlanger Wartezeit dann abgeholt werden. An die Heaven and Hell z.B. kam ich erstmal gar nicht heran. Die Verkäufer leugneten sogar die Existenz des Albums. Tatsächlich war es nicht in ihren Bestelllisten aufgeführt. Aber von meiner „Live Evil“ wusste ich, dass es so ein Album geben muss…

1997 sollte dann mein erstes Metal Konzert sein. Blind Man’s Ball in Stuttgart – natürlich mit Metallica. Ich habe mich Wochen und Monate darauf gefreut…. Und war dann herbe enttäuscht. Die Songauswahl war miserabel und auch die Darbietung war nicht das, was ich mir erhofft oder erträumt hatte. Danach hatte ich eigentlich komplett mit dem Aktiven Metallica-Hören abgeschlossen. An dem bald erscheinenden Re-Load hatte ich kaum noch interesse. Aber ich war ja sowieso damit beschäftigt, meine Sammlung an Black-Sabbath-Verwandten Tonträgern zu vervollständigen.

Bis dahin würde ich als besonders Prägend bezeichnen:
Metallica - … And Justice for All
Black Sabbath – Alben 1-6
Rainbow - Rising
Black Sabbath – Live Evil

… wie es Ende der 90er bei mir weiter ging, folgt wohl demnächst.
wyrm
St.Anger-Gutfinder
 
 
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