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BeitragVerfasst: 26. April 2004, 12:42
von Prof
Hat denn jemand schon die neuen Leatherwolf-Versuche auf der LW-Site gehört? Racer X' Jeff Martin singt jetzt, da Michael Olivieri wieder mal die Kurve nicht gekriegt hat. Zwar ist das neue Zeug einen Tick besser als noch die letzten Demosachen, aber klingt mir trotzdem noch zu modern. Frage mich wohin das noch führen soll...
:(

BeitragVerfasst: 26. April 2004, 13:59
von Michael@SacredMetal
Sehr passend beschrieben - "Leatherwolf-Versuche" :-)

Michael

BeitragVerfasst: 26. April 2004, 14:03
von Ulle
Ich glaube einfach, die haben überhaupt keine Ahnung was die Fans von Ihnen erwarten. Damals in Wacken sahen die Jungs aus, wie wenn sie in einer kalifornischen Surfband zocken würden. Die dachten tatsächlich, sie kommen genau deshalb gut an, weil alle Leute sehen, dass sie mit der Zeit gehen...genau das will der Leatherwolf Fan aber nicht! So sind halt viele Amis drauf B)

Spielerisch war aber immerhin alles in Ordnung, wenn ich auch die Setlist nicht besonders fand...

BeitragVerfasst: 26. April 2004, 14:38
von Prof
Ah, bin ich also nicht der Einzige der vermutet dass da trotz 'LW-will-weitermachen!'-Versuche einige grossartige, originelle Metalband vor die Hunde gehen könnte. Erst am Ende von 'Burned' (schlechter Titel übrigens, ein-Wort-Titel taugen meiner Meinung nach nur bedingt wenn es Metal betrifft) hört man dann 'shades of the old Wolf', mit diesen LW-typischen melodischen Leads.
Als ich vor einigen Jahren mal auf der LW-neuen Homepage im Gästebuch blätterte, wurde da nicht wenig krass geschimpft auf Europäer die sich den alten Sound zurückwünschen. Die meisten Amis haben da überhaupt keinen Plan.
Wenn man z.B. im letzten Snakepit (R.I.P.!!!) das Sindrome-Interview liest, dann ist einem danach schon schlecht zumute. Bei den ehemaligen Chicago-Technothrash-Masters ging's damals in der Endfase nur noch um 'Weiterentwicklung' und 'Experimente mit Computern'. Künstlerische Ambitionen hin und her, mit Metal hat das dann für mich nichts mehr zu tun. Und dann wundern die sich noch dass ihre Nachfolgeprojekte nicht gerade mit Begeisterung begrüsst werden und fix wieder ins Nichts verschwinden...

BeitragVerfasst: 26. April 2004, 15:35
von Ulle
Genau! Ich habe ja grundsätzlich nichts dagegen, wenn sich Bands weiterentwickeln (man darf ja schließlich nicht stagnieren) und es ist mir prinzipiell auch egal, wenn diese Bands dann moderner oder was weiss ich was werden. Teilweise, oder sogar zum größten Teil, ist es aber einfach so, dass die Bands einfach nur schlechter werden. Wenn eine Band beispielsweise geniale Hooklines hatte und bringt dann moderneres Riffing, warum müssen dann die Hooklines gleichzeitig langweiliger und biederer werden? Da geht man einen Schritt weiter nach vorne, gleichzeitig zehn Schritte zurück und redet dann von Weiterentwicklung!?
Meistens peilen diese Gruppen das dann irgendwann (wenn es Ihnen oft genug gesagt wurde) und schlagen wieder die alte Richtung ein, nur eben qualitativ wesentlich schlechter, weil es letztendlich vielleicht doch nicht aus reiner Überzeugung geschieht. Den qualitativen Rückschritt zum alten Material bemerkt dann aber kaum jemand, hauptsache SIE sind zurück und machen die gleiche Musik wie in den Anfangstagen...sehr merkwürdig!

BeitragVerfasst: 26. April 2004, 15:43
von Lynott
...die letzten demos klangen schon so modern und seither hat sich unbedingt viel verändert (außer die vocals natürlich) ....

den wacken-auftritt fand ich auch so "lala", nicht besonders aufregend, aber auch nicht 100% shit .....

thema snakepit: ich habe heinz ne mail geschickt, aber nix kam zurück ......hellion hatte das teil überhaupt nicht ...

WOHER BEKOMME ICH DENN BITTE DIE AKTUELLE UND LEIDER LETZTE AUSGABE !!??

np: karmakanic - wheel of life

BeitragVerfasst: 26. April 2004, 16:19
von Prof
Lynott hat geschrieben:
thema snakepit: ich habe heinz ne mail geschickt, aber nix kam zurück ......hellion hatte das teil überhaupt nicht ...

WOHER BEKOMME ICH DENN BITTE DIE AKTUELLE UND LEIDER LETZTE AUSGABE !!??

np: karmakanic - wheel of life

[QUOTE]

Also, der Heinz hat ja bekanntlich das Handtuch geworfen, so dass Laurent Ramadier quasi solo dastand und es rein zeitlich nicht mehr geschafft hat das beste noch existierende Magazin am Leben zu erhalten. Die letzte Ausgabe hätte schon im Juli 2003 erscheinen sollen, das ganze hat sich dann um fast ein Jahr hingezogen und jetzt bietet Laurent die zwölfte Ausgabe an als fotokopiertes Teil (noch immer 101 Seiten Metal!!!) mit einem Laminat-Farbencover. Unglaublich dass er das noch hinkriegt, der Mann ist metal to the bone.

Schick einfach eine Mail an Laurent, und vergiss nicht dem Dauer-Aushalter in Fronkraaisch ein mächtiges HAIL entgegenzuschmettern.

Laurent Ramadier
La Callotterie
72210 Voivres Les Le Mans
France

E-mail: lramadier@net-up.com

May the 'Pit rest in peace,

Oliver

P.S.
Es gibt ja noch Eddy Vermeirens exzellente Den Of Iniquity-Fanzine (auch in Englisch)! Der Mann weiss auch wo der old school Metalhase lang läuft!

BeitragVerfasst: 26. April 2004, 16:54
von Prof
Ulle hat geschrieben: Genau! Ich habe ja grundsätzlich nichts dagegen, wenn sich Bands weiterentwickeln (man darf ja schließlich nicht stagnieren) und es ist mir prinzipiell auch egal, wenn diese Bands dann moderner oder was weiss ich was werden. Teilweise, oder sogar zum größten Teil, ist es aber einfach so, dass die Bands einfach nur schlechter werden.

'Weiterentwicklung' könnte doch auch heissen - wie der gute Kai Hansen mal treffend bemerkte - dass man einfach besser zu spielen versucht, einen Song besser arrangiert (daran hapert's ja öfters) oder das ganze besser produziert (und ich meine das jetzt nicht in Blind Guardian-Manier).
Warum verlangt man z.B. von einer Reggaeband niemals dass sie sich 'weiterentwickelt', sprich: Industrial-Zutaten auf 'ner neuen Platte packen? Warum wird diese 'Weiterentwicklung' (man sollte das das 'den Neanderthalschritt' nennen) immer NUR von Metalbands erwartet, alsob es eine infantile Spielart betreffe? Ich schere mich einen Scheissdreck um diese sogenannte 'Weiterentwicklung' und brauche weder die Zustimmung der Musikpolizei, noch irgendwelche neuen Einflüsse in 'meiner' Musik. Leatherwolf z.B. sollen heavy und melodisch klingen und nicht wie eine Band die klingt als hätte der Gitarrenroadie im Suff alle Axes drei Etagen tiefer gestimmt. :angry:
Wenn man sich die letzten Rock Hards ansieht, geht's da auch mächtig in die falsche Richtung - ich möchte nicht von Journalisten (bin ja schliesslich selbst einer) übers Scheuklappendenken belehrt werden. Ich kann Fear Factory, Soulfly und was weiss ich für 'grenzensprengende' Bands nunmal partout nicht leiden und hab trotzdem ein schönes Metalleben! B)

BeitragVerfasst: 26. April 2004, 17:02
von Michael@SacredMetal
the professor hat geschrieben:
Ulle hat geschrieben: Genau! Ich habe ja grundsätzlich nichts dagegen, wenn sich Bands weiterentwickeln (man darf ja schließlich nicht stagnieren) und es ist mir prinzipiell auch egal, wenn diese Bands dann moderner oder was weiss ich was werden. Teilweise, oder sogar zum größten Teil, ist es aber einfach so, dass die Bands einfach nur schlechter werden.

'Weiterentwicklung' könnte doch auch heissen - wie der gute Kai Hansen mal treffend bemerkte - dass man einfach besser zu spielen versucht, einen Song besser arrangiert (daran hapert's ja öfters) oder das ganze besser produziert (und ich meine das jetzt nicht in Blind Guardian-Manier).
Warum verlangt man z.B. von einer Reggaeband niemals dass sie sich 'weiterentwickelt', sprich: Industrial-Zutaten auf 'ner neuen Platte packen? Warum wird diese 'Weiterentwicklung' (man sollte das das 'den Neanderthalschritt' nennen) immer NUR von Metalbands erwartet, alsob es eine infantile Spielart betreffe? Ich schere mich einen Scheissdreck um diese sogenannte 'Weiterentwicklung' und brauche weder die Zustimmung der Musikpolizei, noch irgendwelche neuen Einflüsse in 'meiner' Musik. Leatherwolf z.B. sollen heavy und melodisch klingen und nicht wie eine Band die klingt als hätte der Gitarrenroadie im Suff alle Axes drei Etagen tiefer gestimmt. :angry:
Wenn man sich die letzten Rock Hards ansieht, geht's da auch mächtig in die falsche Richtung - ich möchte nicht von Journalisten (bin ja schliesslich selbst einer) übers Scheuklappendenken belehrt werden. Ich kann Fear Factory, Soulfly und was weiss ich für 'grenzensprengende' Bands nunmal partout nicht leiden und hab trotzdem ein schönes Metalleben! B)

Hach, schön gesagt!! Ich unterschreibe das hier einfach mal vollständig mit einem gepflegten:

Metal to the Metalheads - don't care about the others!

Michael

P.S.: Un dabei bin ich noch toleranter als Du, wie wir ja nun festgestellt haben... :-)

BeitragVerfasst: 26. April 2004, 17:37
von Prof
MichaelKohsiek hat geschrieben: P.S.: Un dabei bin ich noch toleranter als Du, wie wir ja nun festgestellt haben... :-)

[QUOTE]

Und jetzt alle: 'Zu meiner musikalischen Intoleranz steh' ich voll und ganz!'
(Wir machen da 'n Metalkarnevalsschlager draus)

Oliver

BeitragVerfasst: 26. April 2004, 19:50
von Ulle
Also ich bin tolerant, will ich nur gesagt haben :P

BeitragVerfasst: 26. April 2004, 20:23
von Michael@SacredMetal
Ulle hat geschrieben: Also ich bin tolerant, will ich nur gesagt haben :P

Wie konnte das denn passieren? :D

Michael

BeitragVerfasst: 26. April 2004, 21:17
von Ulle
Wie konnte das denn passieren? 


Ach, hört mir doch auf, Ihr engstirnigen Metal-Asis :lol:

BeitragVerfasst: 26. April 2004, 21:33
von Michael@SacredMetal
Ulle hat geschrieben:
Wie konnte das denn passieren? 


Ach, hört mir doch auf, Ihr engstirnigen Metal-Asis :lol:

Ich nehm das mal als Kompliment, du NU-Metaller... :huh: :D

Michael

BeitragVerfasst: 26. April 2004, 22:11
von Lynott
mensch, das mit der quote habe ich noch nicht ganz kappiert .....wenn ich also was zitieren will dann, ...????

ich wollte auf alle fälle sagen, es gibt da ja auch noch das FORGOTTEN SCROLL FANZINE aus griechenland ...da ist gerade nummer 1 raus (auch in englisch) ....