ATLANTEAN KODEX

Schreibt euch die Finger wund über das große Thema "Metal" - über neue Platten, neue Bands, Konzerte etc.

Moderator: Loomis

Re: ATLANTEAN KODEX

Beitragvon Dezibel » 13. November 2010, 18:48

Sehr lobesnwerte und korrekte Aktion, das muss ich schon sagen. Da könnten sich so einige ein Beispiel dran nehmen. Vielen Dank und Bravo!
Derzeitig favorisierte akustische Beschallung:
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Re: ATLANTEAN KODEX

Beitragvon Michael@SacredMetal » 13. November 2010, 18:57

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for all our shattered dreams, for all the songs unsung,
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Re: ATLANTEAN KODEX

Beitragvon Siebi » 13. November 2010, 22:45

Goatstorm hat geschrieben:
Siebi hat geschrieben:Warte selbst noch auf das Vinyl aus den Händen des Hr. Goatstorm.


Siebi, ich hab keine Bestellung von Dir bekommen? :ehm:

2x Doppelvinyl im Augsbangerforum vor einiger Zeit... Bestellung noch möglich?
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Re: ATLANTEAN KODEX

Beitragvon Fire Down Under » 13. November 2010, 23:40

Habe vorhin den ersten Durchgang gehabt, und bin erstmal total geplättet und sprachlos.Insbesondere von der ersten LP. Ausführlichere Besprechung folgt dann irgendwann mal.....
Als kleine Kritik kann ich schon mal festhalten, dass der Gesang etwas zu leise abgemischt wirkt. Kann mir aber durchaus vorstellen, dass mich das nach ein paar Durchgängen auch gar nicht mehr stören wird da ich es eigentlich bei gewissen Scheiben mag wenn der Gesang eher in den Hintergrund gemixt werden. Und die Drums sind viel zu leise, hätten noch etwas präsenter sein können.

Ansonsten erst mal ein herzliches DANKE!! an Euch für Eure wunderbare Musik!!!!!!!!!!!! :smile2:
:ahasoso:

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Re: ATLANTEAN KODEX

Beitragvon raininadamstown » 14. November 2010, 10:54

Das Album ist schon sehr stark.Ich würde sogar sagen es könnte ein absoluter Klassiker sein wenn man sich noch etwas mehr Mühe gegeben hätte.Kleinigkeiten wie einige unsaubere Leads (Pilgrim) oder leicht schräge oder am Limit eingesungene Passagen (z.B Fountains...) schmälern etwas den Gesamteindruck.Würde mal so sagen:Hätte hier der Manowar-Typ gesungen und ein überragender Produzent hätte ein Ohr auf die Kleinigkeiten gehabt wäre es ein Album von Hail to england oder Awaken the guardian Qualität denn die Songs ansich sind fantastisch.So isses einfach ein sehr gutes Album.
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Re: ATLANTEAN KODEX

Beitragvon Prof » 14. November 2010, 12:45

Sgt. Kuntz hat geschrieben:Meine einzige Sorge ist, dass ihr zu viel Aufwand in Texte und Thematik gesteckt habt, wofür sich 95% der Hörer eh nicht interessieren und dabei die Musik etwas aus den Augen verlieren könntet.


Wie kann man, besonders in unseren tieftieftieftraurigen Zeiten, zu viel Aufwand in Texte und Thematik stecken?

@ Rantanplan:
Deine Kritik gilt es zu respektieren. Allerdings bringen gerade die von dir als schwächer aufgelisteten Songs für mich als nicht-Epic-Doomer vom Dienst eine gewisse Balance im Gesamtwerk. Es ist die gekonnte Mischung bei 'The golden bough' die klick gemacht hat. Dies im Gegensatz zum letzten WHW-Album, dass auf mich nach wie vor langatmig wirkt weil eben alle Tracks im selben zähen Stil gehalten sind.

Gerade auch der Gesang überzeugt mich, da er passt zum Material und der Band-Philosophie (auch wenn man in Interviews betont, Intellektualisierung des Metal sei nicht der Sinn der Sache, was mir auch wieder einleuchtet). Den Drums hätte man audiotechnisch in der Tat etwas mehr Prominenz gegönnt.
Deine - mit Verlaub übrigens nicht sehr eleganten - Worte über den letzten Track kann ich partout nicht nachvollziehen. Obwohl ich ihn vielleicht in der Sprache von Garcia Llorca aufgenommen hätte, klingt er, so wie er in dieser Form das Album beendet, sehr stimmungsvoll und hinterlässt ein Gefühl von Abschied und Melancholie. Das Stück fasst, in ihrer Knappheit und leisen Poesie, quasi dieses Album zusammen.

Mein Helle-Paket mitsamt AK-DLP liegt derzeit in irgendeinem Postlager und vor Dienstag ist nicht mit Lieferung zu rechnen. Wie schön es doch ist, ein geduldiger Mensch zu sein. :smile2:
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Re: ATLANTEAN KODEX

Beitragvon Sgt. Kuntz » 14. November 2010, 14:28

Prof hat geschrieben:
Sgt. Kuntz hat geschrieben:Meine einzige Sorge ist, dass ihr zu viel Aufwand in Texte und Thematik gesteckt habt, wofür sich 95% der Hörer eh nicht interessieren und dabei die Musik etwas aus den Augen verlieren könntet.


Wie kann man, besonders in unseren tieftieftieftraurigen Zeiten, zu viel Aufwand in Texte und Thematik stecken?



Berechtigte Frage Prof, ich wollte damit nur sagen, dass ich anhand der vielen Vorberichte vom Goatstorm ein etwas verkopftes, überambitioniertes Werk befürchtet hab, was sich nach den ersten beiden Durchgängen zum Glück als völlig unberechtigt erwiesen hat. Soll heißen das Album wird den Erwartungen nach dem Wahnsinns-Demo absolut gerecht.

Aber zurück zu den Texten: Ich finde gerade bei deutschen Bands z.B. RUNNING WILD, STORMWITCH oder RISK auch deshalb so gut, weil sie einfache, nicht zu flache, aber auch nachvollziehbare Texte und Themen für ihre Songs verwendet haben. Beispiel "Port Royal", da spielt sich bei jedem Song was anderes im Kopf-Kino ab, mal Piraten-Schlachten, Rebellionen, brutale spanische Konquistadoren, Gladiatorenkämpfe, bis hin zu Themen wie Umweltschutz ("Uaschitschun") und Vietnamkrieg. Alles so geschrieben, dass es Metal-Feeling erzeugt, dass auch ein 15-Jähriger Hauptschüler einigermaßen mitlesen kann und dass es natürlich zum Song dazu passt.

Das Alles hab ich bei “The Golden Bough“ (noch) nicht. Da hab ich beim zweiten Song den Faden verloren, weil ich keinen Peil hab, was mir sie mir damit sagen wollen, bzw. man die Texte erst mal entschlüsseln muss, eine leserliche Schriftart wäre auch ein Ding gewesen. Nicht jeder ist ein Hobby-Anthropologe oder will einer werden und ich sage mal ganz ketzerisch: nehmt euch Tom Araya, DeMaio oder Rock’n’Rolf als Vorbilder (natürlich nur die alten Werke), da kann man auch ohne Doktorarbeit zukünftige Metal-Klassiker schreiben. Akademisch belehrende und überkandidelte Texte passen zu Progrock-Scheiben oder sollten gleich im Hörsaal bleiben, dem Mitsingen bei erhobener Faust und dem Identifizieren mit Metal-Songs sind sie eindeutig abträglich. Alles IMO natürlich!
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Re: ATLANTEAN KODEX

Beitragvon Fire Down Under » 14. November 2010, 14:35

Sgt. Kuntz hat geschrieben:Da hab ich beim zweiten Song den Faden verloren, weil ich keinen Peil hab, was mir sie mir damit sagen wollen, bzw. man die Texte erst mal entschlüsseln muss

Das kann ich so erstmal unterschreiben. Hatte bisher zwar erst einen Durchgang mit Textbuch in der Hand und bin irgendwie ziemlich schnell ausgestiegen...:lol: Aber ich bleibe dran...
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Re: ATLANTEAN KODEX

Beitragvon Cromwell » 14. November 2010, 14:39

Interessant...kann ich kaum nachvollziehen (die Kuntz'sche / FDu'sche Sichtweise, nicht das Konzept), wenn ich mir die Texte durchlese, aber ich habe auch (noch) nicht die Musik dazu. Ob "Hail & Kill"-Texte zu Atlantean Kodex passen würden, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Na ja, jeder nimmt's anders wahr. Ich sage: Weiter mit den Doktorarbeiten. :cool2:
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Re: ATLANTEAN KODEX

Beitragvon Fire Down Under » 14. November 2010, 14:46

Cromwell hat geschrieben:Interessant...kann ich kaum nachvollziehen (die Kuntz'sche / FDu'sche Sichtweise, nicht das Konzept), wenn ich mir die Texte durchlese, aber ich habe auch (noch) nicht die Musik dazu. Ob "Hail & Kill"-Texte zu Atlantean Kodex passen würden, wage ich allerdings zu bezweifeln.
Na ja, jeder nimmt's anders wahr. Ich sage: Weiter mit den Doktorarbeiten. :cool2:

Ich schätze mal, dass Du damit weniger Probleme hast, da Du sicher belesener bist (spreche da für mich, wie's beim Kuntz aussieht weiss ich nicht) würd ich annehmen. Ich habe nichts gegen ausladende Textkonzepte und finde es sehr interessant wenn sich jemand diesbezüglich Mühe macht, setze mich auch dann und wann auch gerne damit auseinander - deswegen gehe ich nicht 100% mit dem Sarge einher, habe aus dem Grund ja auch nur einen Teil seines Posts zitiert.
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Re: ATLANTEAN KODEX

Beitragvon Cromwell » 14. November 2010, 15:00

Fire Down Under hat geschrieben:
Cromwell hat geschrieben:Interessant...kann ich kaum nachvollziehen (die Kuntz'sche / FDu'sche Sichtweise, nicht das Konzept), wenn ich mir die Texte durchlese, aber ich habe auch (noch) nicht die Musik dazu. Ob "Hail & Kill"-Texte zu Atlantean Kodex passen würden, wage ich allerdings zu bezweifeln.
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Ich schätze mal, dass Du damit weniger Probleme hast, da Du sicher belesener bist (spreche da für mich, wie's beim Kuntz aussieht weiss ich nicht) würd ich annehmen. Ich habe nichts gegen ausladende Textkonzepte und finde es sehr interessant wenn sich jemand diesbezüglich Mühe macht, setze mich auch dann und wann auch gerne damit auseinander - deswegen gehe ich nicht 100% mit dem Sarge einher, habe aus dem Grund ja auch nur einen Teil seines Posts zitiert.


Manilla Road haben zum Teil auch recht ambitionierte Texte ("Feeling Free Again" mal ausgenommen, hehe). Im Gegensatz zu den Heerscharen "ritualistischer" Blender (The Devil's Blood, Portal usw. usf.), die ein paar gnostische Textbausteine hin- und herwerfen oder Lovecraft mit lateinischen Fremdwörtern durch den Fleischwolf drehen, lohnt sich bei Atlantean Kodex die Beschäftigung.
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Re: ATLANTEAN KODEX

Beitragvon Loomis » 14. November 2010, 15:03

Portal?
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Re: ATLANTEAN KODEX

Beitragvon Sgt. Kuntz » 14. November 2010, 15:10

Cromwell hat geschrieben:Interessant...kann ich kaum nachvollziehen (die Kuntz'sche / FDu'sche Sichtweise, nicht das Konzept), wenn ich mir die Texte durchlese, aber ich habe auch (noch) nicht die Musik dazu. Ob "Hail & Kill"-Texte zu Atlantean Kodex passen würden, wage ich allerdings zu bezweifeln.


Naatürlich muss es passen und nicht aufgesetzt wirken, aber für mich sind Texte zu 90% dafür da, um das Heavy Metal-Feeling des Songs (soweit vorhanden) zusätzlich zu verstärken. Man beachte die unglaublichen Stimmugns-Ausbrüche zu "Hallowed Be Thy Name", wo ein genialer Text einen genialen Song zusätzlich verstärkert/potenziert. Oder CANDLEMASS mit ihrer White Metal-Hymne "Samarithan", wo ich selbst als überzeugter Atheist eine dicke Gäneshaut bekomme und mich beherschen muss, dass ich mich nicht mit dem Finger bekreuzige. Man kann auch eine Thematik durchgehen verwenden wie beim CARNIVORE-Debüt, dort werden brutalste Messages fast schon lyrisch auf den Punkt gebracht, dass selbst der friedliebendste Ökobauer zum "Predator" wird und dank "Carnivore" und "Male Supremacy" den "World War II & IV" mit Leichtigkeit übersteht. Wenn ihr wisst was ich meine.

Und wenn dann schon mal derart fähige Musiker/Songwriter aus der Heimat Heavy Metal machen, hätte ich mir halt auch ein paar Kopf-Kino-Momente gewünscht.
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Re: ATLANTEAN KODEX

Beitragvon Cromwell » 14. November 2010, 15:12

Loomis hat geschrieben:Portal?


Australier, Death /Black Metal, Kultband für ihr hohles mystisches Geschwafel. Einfach mal auf Metal-Archives die Texte lesen. Macht einen garantiert in zehn Minuten zur Metal-Elite. :wink:

@Sgt. Kuntz: Ich muss natürlich auch erst mal die Musik auf mich wirken lassen, der goldene Zweig hängt momentan noch in irgendeiner Postfiliale.
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Re: ATLANTEAN KODEX

Beitragvon J.uwe » 14. November 2010, 15:18

Texte sind überbewertet. :wink:
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