Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Schreibt euch die Finger wund über das große Thema "Metal" - über neue Platten, neue Bands, Konzerte etc.

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Re: Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Beitragvon Franko » 30. Juni 2009, 08:30

Piledriver hat geschrieben:...musste man eben warten bis ne band wie hammerfall kam und ,kann man von dem label halten was man will,nuclear blast den mut hatten die zu signen...

Naaaaja... Nuclear Blast waren damals kaum größer als andere mittelgroße Labels. NB haben HAMMERFALL von Vic Records (wo heute u.a. Memory Garden unter Vertrag sind) lizensiert und zwar auf Drängen/Anraten diverser Szenegrößen... gell Jürgen... :wink:
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Re: Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Beitragvon Oliver/Keep-It-True » 30. Juni 2009, 08:59

Ich kann das nur aus meiner damaligen Sicht als Fan UND Musiker sagen. Wir haben ja mit Shadows Of Iga damals Anfang der 90er angefangen und es war zu dem Zeitpunkt schon so gut wie unmöglich an irgendwelche guten Auftritte zu kommen, es sei denn man machte Pay To Play, haben wir einmal mit unserer OVERKILL Show gemacht, aber nie wieder. Überall wo man spielte wurde man von den Alternativspacken verspottet und verhöhnt. Das war schon eine schwierige Zeit, dagegen ist heutzutage ein True Metal Paradies. Auch die Bands versuchten hoffnungslos sich anzupassen, wie z. B. OMEN oder JAG PANZER. Gerade Mitte der Neunziger war der Frust ziemlich groß und man war froh um jede Band, die auch nur ansatzweise traditionellen Metal machte. Erwähnen möchte ich hier nochmal explizit die Power Metal Gods Tour mit ANVIL und TITAN FORCE 1993, die wie ein Bollwerk gegen die Trends erschien, aber leider auch schlecht besucht war. Ich bin froh, dass diese saure Gurken Zeit rum ist, auch wenn es nun schon fast zu viel des Guten ist.
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Re: Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Beitragvon Sgt. Kuntz » 30. Juni 2009, 10:47

Piledriver hat geschrieben:eines jedoch kotzt mich immernoch an. durch die grunge welle kam dieses negativ denken und weltuntergangsgejammer hoch welches sich gerade im metal richtiggehend festgefressen hat. noch heute findet man bei den bands kaum mehr typische rock&roll klischee texte und image. vieles ist nur noch schwarz oder bestenfalls grau. kein fun mehr in den backen,hauptsache weltuntergangsstimmung,böse aus der wäsche gucken und einen auf superhart machen.


Wahr Worte Pillendreher! Komischerweise ging dieser Depri-Trend los, als gerade der Eiserne Vorhang fiel und der Kalte Krieg endlich vorbei war, etwas was ich bis heute nie ganz verstanden hab.

Grundge war auch mehr als nur die Musik, da ging es um schäbige Kleider vom Second Hand-Shop, Depri-Stimmung und eine komische Form von wehleidiger Sozialkritik, die aber trotzdem irgendwie unpolitisch und passiv war (macht das Sinn? Mir kam es auf jeden Fall immer so vor). Und der Seattle-Sound war dann stilistisch dem Metal doch ähnlich genug, als dass er die gleiche Klientel angesprochen hat und so Kaufkraft dem Metal entzog. Das ist auch der Unterschied zu anderen Trends wie New Wave, der Vergleich vom Tex hat mich da nicht überzeugt.

Zur Metal-Entwicklung selbst, da war Ende der 80er natürlich auch nicht alles heile Welt. Die Thrash Bads fingen ja auch an immer abgefahrener zu spielen und sozialkritische Texte über Ronald Reagan, den baldigen Atomtod und dem sterbenden Regenwald zu schreiben. Ich war immer der Meinung, dass das im Grunde kaum einen Metalhead interessiert hat, zumindest nicht als Lyrics für seine Lieblings-Bands.
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Re: Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Beitragvon rapanzel » 30. Juni 2009, 11:03

Für mich persönlich war in den 90ern der Metal sp präsent wie eh und je, man musste nur bissl mehr suchen. Was gab's in der Zeit geile Platten, eine gute Auflistung findet man bei den Leserbriefen im aktuellen RH. Viel schlimmer war eigentlich der nach HAMMERFALL einsetzende Boom mit mittelmässigen bis wirklich schlechten Bands.
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Re: Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Beitragvon rapanzel » 30. Juni 2009, 11:22

Aber es gab halt auch die Sorte von Bands, die im Grunge DAS Ding der Zukunft gesehen haben und dementsprechend ihren Stil ändern wollten, was ihnen ja auch den Hals gebrochen hat, siehe SANCTUARY
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Re: Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Beitragvon Hugin » 30. Juni 2009, 11:26

Oh je... schwieriges Thema. Als Jahrgang 1975 hab ich so ca. 1988 angefangen Metal zu hören und auch mit entsprechender Euphorie TV-Formate wie Headbanger's Ball und später Metalla zu schauen. Diese wurden dann Anfangs der Neunziger zusehens von Alternative und Crossover unterwandert, und ich habe es GEHASST. Genau wie Ulle es beschrieben hat. Nirvana, Pearl Jam, Clawfinger und Nine Inch Nails waren nur einige der großen Feindbilder jener Zeit, weil sie Manowar, Maiden, Priest oder Helloween aus den TV-Formaten und aus den Magazinen verdrängten.

Heute sehe ich es so, dass der Grunge und der Crossover nicht die Ursache waren, dass der Metal aus den Schlagzeilen verschwand, sondern dass deren Hype mehr oder weniger die Folge eines Abwendens des Business von den traditionelleren Hardrock- und Metalbands war. Die Metalszene war Ende der Achtziger für die Labels und die Medien nicht mehr formbar; sie hatte ihre unangefochtenen Flaggschiffe und dahinter Tausende Bands, die - so gut sie auch gewesen sein mögen - nicht dafür taugten mit ihnen Geld in Dimensionen zu scheffeln, die für die Major-Labels und die Radio- und TV-Sender interessant gewesen wären. Das ist doch immer so: Ist der große Boom vorbei, dann verkaufen sich nur noch die Großen, während die ganzen Epigonen und Trendreiter langsam sogar Anfangen die Szene im engeren Sinne zu nerven. Stichworte: Metalcore, Pagan Metal, Black Metal, Euro Power Metal, Nu Metal, Crossover etc... Auch der Grunge ist auf die selbe Art und Weise "gestorben", wie der Metal; sogar viel schneller. Der Metal war immerhin weit über 10 Jahre "in". Wer hat den Grunge getötet? Der Nu Metal? Der Crossover? Markus Kavka?

Genau wie bei Ulle hat sich auch bei mir die Abneigung gegen den Grunge sehr stark relativiert. Ich mag heute viele Bands, die ich damals gehasst habe. Der damalige Hass war ja eh nur eine Kompensation des Ärgers darüber, dass die Medien meinen geliebten Stil zu ignorieren begannen und dadurch viele "meiner" Bands sich gezwungen sahen, ihren Stil an neue Trends anzupassen. Heute gibt es wieder einen vitalen Underground, das Internet und eine Szene, die ohne den Support der Massenmedien recht gut funktioniert. Heute brauche ich kein Metal-TV-Format mehr, um informiert zu sein und alles hören zu können, was mich interessiert. Drum muss ich heute auch die Schuld an den Formschwankungen der Metalszene auch nicht mehr außerhalb der Szene suchen.

Es wird auch oft übersehen, dass die Formschwäche der 80er-Bands und der Massentrend hin zum Grunge Anfang der Neunziger auch etwas begünstigt hat, das die Vitalität und Kreativität der Metalszene im engeren Sinne eindrucksvoll bewiesen hat. Der Metal hat den extremen Rändern seines traditionellen Bereichs dermaßen intensiv zugelegt, wie man es sich vorher nicht hätte erträumen können. Ich bin mir absolut sicher, dass die metalfeindliche Stimmung der frühen Neunziger nicht zuletzt als Trotzreaktion die goldene Zeit des Death Metals und den Beginn der großen zweiten Black-Metal-Welle wesentlich begünstigt hat. Dafür bin ich sehr dankbar!
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Re: Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Beitragvon rapanzel » 30. Juni 2009, 11:33

Für die Metalszene generell war nach dem CLASH OF THE TITANS 91 Sense. Keine Ahnung wieso danach mehr oder weniger alle Top Bands gewaltig einen im Tee hatten. Aber dennoch gab es eine kleine feine Underground Szene, die den klassischen Metal am Leben erhalten hat, ich sag nur die "Reign Of Power" Bewegung aus Florida oder deutsche Bands wie RUNNING WILD oder GAMMA RAY, da könnte man noch viele nennen. Somit war auch für mich, übrigens auch Jahrgang 75, immer was Neues da, was ich hören konnte! Ausserdem war das Alles schön uberschaubar, was gar nicht mal sooo schlecht war. Heute kommt ja fast jeden Tag ne Vö raus die einen interessieren könnte, aber auchg da werden, wie früher, nur die Besten überleben. Die momentane Vö-Welle, auch vieler viertklassiker Bands, sollte langsam mal bissl abnehmen
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Re: Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Beitragvon Hades » 30. Juni 2009, 11:35

Grunge für den "Niedergang" des Metal in den 90ern verantwortlich zu machen, fand ich schon immer viel zu kurz gedacht. Wenn der Alternativtrend etwas gekillt hat, waren es die Millionenseller aus dem komerzielleren Segment des Rock. Mit Spandex und Haarspray waren dann halt die Charts nicht mehr zu knacken und wurden durch Second Hand Klamotten und Kopfsocken abgelöst. Mir hat beides nie sonderlich viel gegeben. Mich stört allerdings in dieser Situation immer diese generelle Verteufelung aller Alternativ-Bands der damaligen Zeit. Jenseits von Jammerlappen-Grunge a la Nirvana habe ich zu dieser Zeit superspannende Bands wie Last Crack, Saigon Kick, Mind Funk, Soundgarden oder Warrior Soul entdeckt, die ich in meiner Sammlung auf keinen Fall missen möchte.
Wenn man ehrlich ist, war die (Mainstream-)Metalszene zu Beginn der 90er zumindest aus meiner Sicht auch in einer Sackgasse gelandet. Die großen Bands schlingerten etwas ziellos durch die Szene und meine Helden der Speed-/Thrash-Explosion langweilten auf einmal mit lahmen Alben (Metallica, Anthrax, Megadeth, Testament,...).

Wobei ich die 90er sowieso nie so traurig empfunden habe. Wie hier schon öfter angeklungen ist, gab es in jedem Jahr tolle Metalscheiben zu entdecken, wenn man sich nur ein bisschen angestrengt hat sie zu finden. Und ob jeder Hampelmann auf der Straße mit Metalshirts rumläuft bzw. Ottonormalverbraucher mal eine Zeitlang ein paar Scheiben kauft, die ich auch besitze, war mir noch nie in irgendeiner Weise wichtig.
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Re: Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Beitragvon Oliver/Keep-It-True » 30. Juni 2009, 11:36

Es war zwar überschaubarer, aber von der Qualität her kam man nicht mehr an einen Großteil der 80er Sachen ran. Vro allem nicht Mitte der 90er.
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Re: Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Beitragvon rapanzel » 30. Juni 2009, 11:37

Hades hat geschrieben:Grunge für den "Niedergang" des Metal in den 90ern verantwortlich zu machen, fand ich schon immer viel zu kurz gedacht. Wenn der Alternativtrend etwas gekillt hat, waren es die Millionenseller aus dem komerzielleren Segment des Rock. Mit Spandex und Haarspray waren dann halt die Charts nicht mehr zu knacken und wurden durch Second Hand Klamotten und Kopfsocken abgelöst.

Also sind aber schon sehr viele Metaller damals auf den Grunge Zug ausgesprungen, das hab ich ja selbst im Freundeskreis mitbekommen als auf einmal alle scheisse drauf waren und Holzfällerhemden angezogen haben! Und mit dem Glam/Hair Metal, das war ja eher in den 80ern als in den 90ern, oder?
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Re: Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Beitragvon Franko » 30. Juni 2009, 11:45

rapanzel hat geschrieben:... Die momentane Vö-Welle, auch vieler viertklassiker Bands, sollte langsam mal bissl abnehmen


So isses!
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Re: Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Beitragvon Franko » 30. Juni 2009, 11:47

Oliver/Keep-It-True hat geschrieben:Es war zwar überschaubarer, aber von der Qualität her kam man nicht mehr an einen Großteil der 80er Sachen ran. Vro allem nicht Mitte der 90er.

Ach immer diese Ewiggestrigen.... :-D
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Re: Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Beitragvon Sgt. Kuntz » 30. Juni 2009, 11:52

Oliver/Keep-It-True hat geschrieben:Es war zwar überschaubarer, aber von der Qualität her kam man nicht mehr an einen Großteil der 80er Sachen ran. Vro allem nicht Mitte der 90er.


Eben, darum find ich ein Re-Release von einer 80er Demo-Band aus einem Kaff in Kansas oder den englischen Midlands interessanter als die meisten aktuellen Alben, is leider so.
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Re: Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Beitragvon rapanzel » 30. Juni 2009, 11:55

Sgt. Kuntz hat geschrieben:
Oliver/Keep-It-True hat geschrieben:Es war zwar überschaubarer, aber von der Qualität her kam man nicht mehr an einen Großteil der 80er Sachen ran. Vro allem nicht Mitte der 90er.


Eben, darum find ich ein Re-Release von einer 80er Demo-Band aus einem Kaff in Kansas oder den englischen Midlands interessanter als die meisten aktuellen Alben, is leider so.

Ganz Genau!
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Re: Die brachen 90er: War der Grunge schuld?

Beitragvon Dr. Best » 30. Juni 2009, 13:23

Hades hat geschrieben:Jenseits von Jammerlappen-Grunge a la Nirvana habe ich zu dieser Zeit superspannende Bands wie Last Crack, Saigon Kick, Mind Funk, Soundgarden oder Warrior Soul entdeckt, die ich in meiner Sammlung auf keinen Fall missen möchte.

Richtig, genau das meinte ich. Solche Bands gab es leider nur in dieser Zeit, Anfang und Mitte der 90er, danach war das leider alles Geschichte, was ich eher traurig finde. In die gleiche Kerbe schlägt für mich Piledrivers Kommentar, dass es seit Grunge eigentlich ziemlich humorlos im Metal zugeht. Andereseits gab es auch damals Waltari, da war noch nicht alles verloren. Nur schade, dass es solche Bands heute nicht mehr gibt .mhmpf:
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